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Feinkostladen Salzburg

20.01.2005

Salzburg war noch nie der große Industriestandort, die historische Basis hat gefehlt. Vielmehr hat man hier auf die touristische sowie kulinarische Komponente gesetzt,“ so Mag. Helmut Eymannsberger, GF Sparte Handel der Wirtschaftskammer Salzburg. Die Nahversorgung funktioniert im Land Salzburg durch den Tourismus noch ganz gut. Wo kaufkräftiges Publikum regionale Spezialitäten, aber auch internationale Köstlichkeiten sucht, konnten sich Feinkostgeschäfte etablieren, die mit einem Nahversorger in der traditionellen Form nichts mehr gemein haben.

Aber auch in Salzburg kämpft die Kammer mit der Politik um die „Fläche“ in der so genannten Ortskernpoliktik. Seitens der Wirtschaftskammer wird Lobbying bei der Politik betrieben. „Wir stehen auf dem Standpunkt, dass Nahversorgung Sache der Gemeinden ist“, so Eymannsberger. Die Verkaufsfläche beläuft sich in Salzburg auf über 1 Mio. m2 über alle Branchen im Einzelhandel hinweg. 1993 waren es noch 710.000 m2, 1997 bereits 850.000 m2. Das neue Ansatz, um dem Wildwuchs auf der grünen Wiese Einhalt zu gebieten, ist die Orts- bzw Stadtkernpolitik.

Seitens der Wirtschaftskammer wird dieser Gedanke schon seit Jahren verfolgt, denn schließlich sei der Handel ein wichtiger Frequenzbringer für die Orts- und Stadtkerne. Diese müssten, so Eymannsberger, belebt werden. Bestehende Einkaufszentren würden nun als Ortskerne ausgewiesen. Ein Durchbruch in dieser Kausa war der Bescheid, dass das Airportcenter in Wals kein Ortskern ist. „Wir wollen Investitionen nicht verhindern, es geht uns rein um Standortpolitik und diese muss Wettbewerbsneutral sein“, betont Eymannsberger. „Eine Ortskernstärkung würde auch den Tourismus beleben, ein ausgestorbener Ort ohne Handel wäre wenig attraktiv für Besucher. Salzburg ist ein Feinkostladen mit einer intakten Natur, tollen Produkten und einer vielschichtigen Struktur an Klein- und Mittelbetrieben.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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