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Andreas Haider, Präsident des Österreichischen Franchise-Verbandes und Geschäftsführer von Unimarkt.

Franchise-Branche wächst weiter

05.05.2015

Laut der Studie „Franchising in Österreich 2014 und Trends 2015“ befand und befindet sich die österreichische Franchise-Wirtschaft auf einem gesunden Wachstumskurs. Die Erhebung zeigt auch, dass die durchschnittlichen Investitionskosten gesunken sind, und damit Franchise-Unternehmen auch für Jungunternehmer immer interessanter werden. 

Die Franchise-Branche befindet sich weiterhin im Aufschwung. Laut der Studie des Österreichischen Franchise-Verbandes, die vom Institut für Marketing-Management der Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführt wurde,  befanden sich im vergangenen Jahr 47 Prozent aller Franchise-Systeme in Österreich in einer Wachstumsphase. Und auch 2015 scheint sich der Trend fortzusetzen: 75 Prozent erwarten sich ein weiteres Umsatz-Plus und 71 Prozent planen die Aufnahme neuer Franchise-Partner und damit die Gründung neuer Standorte. Andreas Haider, Präsident des Österreichischen Franchise-Verbandes und Geschäftsführer von Unimarkt zeigt sich mit dieser sehr positiven Entwicklung zufrieden: „Mehr als die Hälfte der österreichischen Franchise-Systeme hat im Jahr 2014 einen oder mehrere neue Standorte eröffnet. Durchschnittlich sind dies drei neue Standorte pro Franchise-System. Damit ist die Franchise-Wirtschaft auf einem gesunden Wachstumskurs“.
 

8,8 Mrd. Euro Nettowertschöpfung pro Jahr
Die heimische Franchise-Szene ist vor allem durch kleine Strukturen geprägt. Die Vielzahl an Standorten schaffen damit wertvolle Arbeitsplätze. Darüber hinaus belegt die Studie das Wachstum der Mitarbeiter pro Standort. Dieses stieg von 2012 auf 2014 um 10 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg die Anzahl von Franchise-Nehmern, die 1 bis 20 Mitarbeiter beschäftigen von 79 Prozent auf 89 Prozent. Die Mehrheit der Franchise-Nehmer (53 %) entscheidet sich für ein Franchise-System, bei dem sie Investitionskosten von maximal 50.000 Euro zu tätigen haben. Außerdem zeigt die aktuelle Erhebung, dass die durchschnittlichen Investitionskosten für Franchise-Nehmer deutlich gesunken sind. Mussten 2012 noch rund 145.000 Euro  finanziert werden, sind es heute nur noch durchschnittlich 113.600 Euro. Damit rückt das Thema Franchising weiter in den Fokus vieler potentieller Jungunternehmer. Und diese werden auch laut Studie dringend für die weitere Expansion gesucht. Auch die Frauenquote bei den Franchise-Nehmern steigt stetig an – von 29 Prozent (2012) auf 33 Prozent (2014). In Österreich gibt es derzeit 463 Franchise-Systeme (+ von 3,88%), mit 9760 Franchise-Nehmern (+ 26,74%), 9723 Standorten (+ 10,31%) und einer jährlichen Nettowertschöpfung von 8,8 Mrd. Euro (+ 4%).

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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