Direkt zum Inhalt

Frauen sorgen für den Nachschub

12.06.2014

97 Prozent der 550 Beschäftigten im dm Logistikzentrum Enns sind Frauen. Großvolumige Produkte werden 2015 in ein externes Verteilzentrum ausgelagert.

Nicht nur in den Shops - auch in der Logistik sind bei dm die Frauen in der Überzahl.

Sie kommissionieren, fahren mit dem Stapler durch die Hallen, verladen – der Nachschub für die österreichweit 380 dm drogerie-markt-Filialen wird fast ausschließlich von Frauen erledigt. 97% der 550 Beschäftigten im Logistikzentrum Enns gehören dem sogenannten „schwachen Geschlecht" an, beweisen aber permanent Stärke: Im Zwei-Schicht-Betrieb (von 6 bis 22 Uhr) werden täglich 1300, in Spitzenzeiten bis zu 2200 Produktpaletten umgeschlagen. Durchschnittlich bestellen die dm-Filialen pro Tag bis zu 100.000 Kommissionierpositionen der mittlerweile 13.000 gelagerten Artikel.

Das geht an die Substanz, aber die Damen (ein Drittel von ihnen hat Migrationshintergrund) machen einen zufriedenen Eindruck. Andrea Tanase, stv. Betriebsratsvorsitzende, berichtet von regem interkulturellem Austausch, von österreichischen Mitarbeiterinnen, die sich, nach spezieller Ausbildung, als „Sprachlernbegleiterinnen" für ihre ausländischen Kolleginnen engagieren, sowie von gemeinsamen Veranstaltungen und Festen. Dieses dm-Projekt namens „Kulturdialog" wurde 2012 vom Verein fair-finance und dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz mit dem ersten Platz beim betrieblichen Sozialpreis ausgezeichnet. „Aktuell beschäftigen wir uns mit der Fortführung bzw. Anreicherung dieser Initiative. Ideen sind dabei beispielsweise ein monatlicher Kulturbrunch", betont Hubert Krabichler, in der dm-Geschäftsführung für das Ressort Logistik verantwortlich.

Wünsche zum 25. Jubiläum

Trotz mehrerer Ausbau- und Modernisierungsschritte stößt das Logistikzentrum im 25. Jahr seines Bestehens an die Kapazitätsgrenzen. In etwa einem Jahr soll deshalb der Bereich großvolumiger Produkte (WC-Papier, Küchenrollen etc.) ausgelagert werden. Es handelt sich um rund 400 Artikel, die 35% des gesamten Volumens ausmachen. Ein Spediteur (in der engeren Wahl sind dm-Partner Quehenberger und zwei weitere) soll dieses „Volumen-Verteilzentrum" im Raum Linz-Enns bereitstellen, dm selbst wird nur Mieter sein. Als weiterer Entwicklungsschritt sollen, ebenfalls zusammen mit einem Spediteur, vier bis fünf regionale Umschlagspunkte in ganz Österreich eingerichtet werden. Diese Verteilpunkte übernehmen dann die Versorgung der jeweils umliegenden Region. „Das senkt die Kosten, erhöht die Pünktlichkeit und schont die Umwelt durch weniger Fahrten und bessere Auslastung der Lkw", so Krabichler. (MP)

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Industrie
28.09.2020

Nach fast 20 Jahren wurde das schon etwas in die Jahre gekommene Design zeitgemäß überarbeitet und präsentiert sich mit klar strukturiertem Logo.

Markenartikel
28.09.2020

Ganz im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Nutricia Milupa wird ab Oktober ein Teil des Aptamil Portfolios in Bio-Qualität angeboten. Damit geht Nutricia Milupa auf den Wunsch ...

Die Wiener Tafel, mit 21 Jahren die älteste heimische Tafelorganisation, fungiert als Schnittstelle zwischen Lebensmittelspenden und bedürftigen Menschen. Darüber hinaus will man die unnötige Entsorgung genießbarer Lebensmittel in Privathaushalten durch Informationen und mehr Vertrauen in die eigenen Sinne bekämpfen.
Thema
28.09.2020

Am 29. September ist der 1. International Day of Awareness of Food Loss and Waste, den die UN ins Leben gerufen hat. Damit macht die UN verstärkt auf das Problem der Lebensmittelverschwendung ...

Das Land Oberösterreich und Spar setzen ein starkes Zeichen für ein „GewaltFREIES Leben“: Jakob Leitner, Geschäftsführer der Spar-Zentrale Marchtrenk, Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (Mitte), sowie Natascha Wimberger (l.), Marktleitung im Eurospar Passage City Center, und ihre Stellvertretung Rebecca Reischl (r.).
Thema
28.09.2020

„GewaltFREIES Leben – auch für Sie!“. So heißt die neue Informationskampagne des Landes Oberösterreich gemeinsam mit der Spar-Zentrale Marchtrenk. In über 250 Spar- und Eurospar-Märkten werden ...

Hofer-CEO Horst Leitner und Ventocom-Geschäftsführer Michael Krammer dürfen sich über die erste Million Kunden für ihre Marke HoT freuen.
Handel
25.09.2020

Seit mehr als fünf Jahren begeistert die Hofer Mobilfunk-Exklusivmarke HoT mit maßgeschneiderten Angeboten sowie dem Versprechen, niemals teurer, sondern nur günstiger oder besser zu werden und ...

Werbung