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Fromme Hirten aus dem heiligen Land

19.09.2014

Sympathisch zurückhaltend feiert die Tiroler Unternehmer-Familie Mölk das 40-jährige Bestehen ihrer Handelskette MPreis, die ihren Expansionsweg über die Alpen hinweg fortsetzt und sich durch vielfältige Initiativen verdient macht.

MPreis-Filiale in Wattens, entworfen von Star-Architekt Dominique Perrault.

Im August 1974 wurde in Innsbruck die erste MPreis-Filiale eröffnet. In der Folge wurde der Großteil der damals 30 Therese-Mölk-Geschäfte in MPreis-Supermärkte umgewandelt, Selbstbedienungsläden lösten auch in Tirol Greißlerläden ab. Zehn Jahre nach dem Start gab es bereits 25 MPreis-Filialen. 1992 öffneten in Salzburg und Kärnten die ersten Märkte außerhalb Tirols, 1998 wurde die Marke von 100 Filialen durchbrochen, 2003 startete die Expansion nach Südtirol. 2008 gab es erstmals 150 Standorte, 2011 dann erstmals über 200. Mittlerweile sind es bereits 235.

MPreis ist Marktführer im Tiroler Lebensmittelhandel, im Vorjahr wurde mit 5500 Mitarbeitern 750 Mio. Euro (+5,5%) Umsatz erzielt. Das Familienunternehmen ist der beliebteste Supermarkt in Tirol, was die Studie IMAD 2014 und täglich bis zu 150.000 Kunden bestätigen. Einen Namen gemacht hat sich das Handelsunternehmen auch durch die außergewöhnliche Architektur der Märkte, wofür MPreis auch vielfach ausgezeichnet worden ist. Und auch im Bereich Nachhaltigkeit hat sich MPreis durch viele Initiativen verdient gemacht.
Ungebrochen ist der Expansionswille der Familie Mölk, der weit über Tirol hinausgeht. Mittlerweile betreibt MPreis bereits 16 Filialen in Südtirol, 17 in Salzburg und 13 in Kärnten. Die Expansion und Modernisierung der Märkte soll überall dort weitergehen, wo dies sinnvoll und nötig ist, betonte der sonst gegenüber Medien sehr zurückhaltende Anton Mölk im Gespräch mit der „Tiroler Tageszeitung“. Im Kleinwalsertal in Vorarlberg startet MPreis mit zwei Märkten. Aus dem benachbarten Bayern gebe es immer wieder Anfragen von Bürgermeistern, bisher sei dazu aber noch keine Entscheidung gefallen.
1989 wurde das erste Baguette-Brotbistro in Betrieb genommen, und auch diese Schiene wurde zum Erfolg: Heute gibt es bereits 150 Baguette-Bistros. Sehr positiv habe sich die Eröffnung der neuen, hochmodernen Großbäckerei sowie der Alpenmetzgerei in Völs ausgewirkt.

Dass das heute in dritter und vierter Generation gelenkte Tiroler Familienunternehmen („und das wird es auch bleiben“) den internationalen Handelsriesen Paroli bieten konnte und kann, hat laut Mölk mehrere Gründe: „Wir haben ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, auch mehr als 700 gekennzeichnete Diskontpreis-Artikel, eine beispielgebende sowie national und international vielfach preisgekrönte Architektur sowie das führende und größte Angebot an Lebensmitteln aus der Region.“

MPreis ist laut Mölk heute die wichtigste Vermarktungs-Plattform für Tiroler Erzeugnisse: Angeboten würden 1600 regionale Lebensmittel von insgesamt 250 verschiedenen Lieferanten, darunter 130 Obst- und Gemüsebauern sowie 22 Kleinsennereien. „Bio vom Berg“ biete 100 verschiedene Bio-Erzeugnisse. MPreis habe etwa 185 verschiedene Milchprodukte aus Tirol, dazu eine hohe Anzahl an Wurstwaren, Teigwaren, Marmeladen und Mehlprodukten. „Wir leben Regionalität“, sagt Mölk.red

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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