Direkt zum Inhalt

Frühjahrsputz-Studie 2019 von Durgol

18.02.2019

Die diesjährige Frühjahrsputzstudie von durgol, dem Marktführer bei Entkalkungsmitteln, gewährt erneut interessante Einblicke in den Putzalltag und unterschiedlichen Vorlieben bei Männern und Frauen in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Beim Putzen herrscht vermeintlich Gleichberechtigung, denn starke 88 % in allen drei Ländern sind sich einig: „Putzen ist keine Frauensache“! Die tägliche Praxis widerlegt das aber: 97 % der Frauen in Österreich und Deutschland, sowie 94 % der Frauen in der Schweiz machen selber sauber. Während nur 75 % der Männer in Österreich dies tun, sind die Schweizer Männer mit 77 % etwas fleißiger, am tüchtigsten sind allerdings die deutschen Männer mit 82 %. Das zeigt die aktuelle Befragung von 2.400 Personen des unabhängigen Marktforschungsinstitut Marketagent.com im Auftrag der Schweizer Traditionsmarke durgol.

7 % in Österreich engagieren eine Reinigungshilfe

Weniger als die Hälfte der Befragten will sich eine Putzfrau prinzipiell nicht leisten (43 % CH, 44 % AT, aber 35 % DE), rund ein Drittel in allen drei Ländern gibt an, sich keine Hilfe leisten zu können. Während 40 % der Deutschen lieber selbst den Putzlappen schwingen, um ihre Privatsphäre zu schützen und niemanden in ihre Wohnung lassen zu müssen, meinen das nur 36 % der Österreicher und gar nur 23 % der Schweizer. Für immerhin 13 % der Schweizer und Österreicher bedeutet es zusätzlichen Stress, wenn sie aufräumen müssen, damit eine Reinigungskraft sauber machen kann – da verzichten sie lieber gleich auf fremde Hilfe. Und für 18 % in Österreich und Deutschland sowie 16 % in der Schweiz ist es auch gar nicht so wichtig, ob alles ganz sauber ist, daher brauchen sie auch keine Reinigungskraft. Putzen kann zudem auch durchaus Spaß machen, dieser Meinung ist jeder fünfte Österreicher (18 %) und sogar ein Viertel der Deutschen (24 %). DACH-weit ist ebenfalls ein Viertel der Meinung: „niemand putzt so gut wie ich“. Auf jeden fünften Deutschen (20 %) und Schweizer (18 %) sowie auf 14 % der Österreicher wirkt das Putzen entspanned. Dementsprechend haben nur zwei Prozent der Haushalte in Deutschland bei der Studie angegeben, eine Haushaltshilfe zu beschäftigten, aber 9 % in der Schweiz und 7 % in Österreich.

Die liebsten Haushaltsarbeiten in A, D und CH

Wäsche waschen (63 %), allgemeines Aufräumen (59 %) sowie Betten überziehen (51 %) fallen unter die Top-Aufgaben, die am liebsten selbst erledigt werden. Während in allen drei Ländern 70,5 % der Frauen die Wäsche lieber selber waschen, legen nur 53,5 % der Männer darauf Wert das selbst zu tun. Umgekehrt erledigt die Hälfte der Männer den Abwasch lieber selber, was nur 43 % der Frauen nicht delegieren wollen. Noch größer ist der Unterschied beim Staubsaugen, während 46 % der Männer das lieber selber machen, wird das nur von jeder 3. Frau lieber selbst erledigt.

Am liebsten weiter gereicht an Andere werden übrigens das „Entfernen von hartnäckigem Kalk“ gefolgt von Bügeln und Fenster putzen. „Das Entfernen von hartnäckigem Kalk scheint für viele Befragte eine besondere Herausforderung zu sein, bei der eher professioneller Unterstützung vertraut wird. Dabei geht das ganz einfach, wenn man die richtigen Haushaltreiniger wie die langjährig erprobten Entkalkungsmittel von durgol einsetzt. Damit werden selbst hartnäckige Kalkrückstände in Bad und Küche mühelos, rasch und rückstandsfrei entfernt“, so Andreas Hunte, Director Marketing, R&D, International Sales sowie Mitglied der Geschäftsleitung Düring AG.
 

Wäschewaschen ist besonders beliebt – Bügeln nicht

Bei der gründlichen Reinigung der eigenen vier Wände bedeutet das Wäschewaschen- und trocknen den größten Aufwand, ein Viertel der Befragten plant bis zu zwei Stunden pro Woche fürs Wäschewaschen und -trocknen ein, ein weiteres knappes Viertel sogar bis zu drei Stunden. Jeweils über 75% der Befragten wenden bis zu 30 Minuten pro Woche fürs Staubsaugen auf, wobei Frauen sich länger Zeit dafür nehmen als Männer. Zwei Drittel der Befragten schaffen das Geschirrspülen innerhalb maximal einer Stunde pro Woche, fürs Staubwischen brauchen ebenso viele maximal 30 Minuten pro Woche. Mehr als die Hälfte schafft es auch, mit nur 30 Minuten Aufwand das Bad sauber zu halten. Zu den „Express-Putztätigkeiten“ gehören das Spiegel putzen, Schuhe putzen sowie das Entkalken von Haushaltgeräten. Dafür wendet DACH-weit die deutliche Mehrheit von uns nur bis zu 15 Min. auf. Übrigens, 40,5 % der Männer geben an, überhaupt nicht selbst zu bügeln, aber auch knapp ein Viertel der Frauen bügelt nicht selbst. Einzig das Aufräumen der eigenen Sachen wird auch tatsächlich von allen Befragten selbst gemacht.
 

Freie Zeit für Hobbies, Familie und Erholung

Könnte man die Zeit für Haushaltsaufgaben durch eine externe Reinigungskraft sparen, würden 92 % in allen drei Ländern ihren gewonnenen Freiraum für Hobbies, 90 % für die Familie und ebenso viele fürs Erholen und Ausruhen nutzen. Während in Österreich nur bei 38 % die Arbeitszeit dadurch aufstocken würden, sehen dies 42 % der Schweizer und 43 % der Deutschen als Option. Die Österreicher sind etwas geselliger: 84 % würden die gewonnene Zeit mit Freunden verbringen, das machen nur 80 % in Deutschland und der Schweiz. Während drei Viertel der österreichischen Frauen diese freie Zeit nutzen würden, um ein gutes Buch zu lesen (gegenüber 61 % der Männer), verbringen drei Viertel der Männer diese lieber Online oder vor dem Fernseher, in Deutschland sogar 83 % der Männer.
 

Die Putzfrau als Frage des Geldes

Um sich den „Luxus“ einer Putzkraft leisten zu können, würde durchaus auf andere Annehmlichkeiten verzichtet werden. Aktivitäten wie Essen gehen, Kino-, Theater oder Konzertbesuche würden als erstes reduziert, während beim Wohnungs- oder Urlaubsbudget nicht gespart werden würde. Große Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigen sich vor allem in Österreich: Während ein Drittel der Frauen bereit wäre, für externe Reinigungshilfe die Hobbies einzuschränken (32 %) sowie beim Einkaufen zu sparen (24 %), käme dies für Männer deutlich seltener in Frage: Nur 12 % würden auf favorisierte Freizeitaktivitäten oder teure Lebensmittel (10 %) verzichten.
Insgesamt zeigt sich im DACH-Raum, dass die 50- bis 65-jährigen durchgängig eine höhere Bereitschaft haben, auf etwas zu verzichten, um dafür Hilfe zu bekommen, als die 20- bis 30-jährigen.

Obwohl nur zwei Prozent der deutschen Haushalte angegeben haben, eine Reinigungskraft zu engagieren, ist diese dafür bei knapp der Hälfte für mehr als vier Stunden in der Woche angestellt, so lange ist dies nur bei 18 % in Österreich und 20 % in der Schweiz tätig. Bei über einem Drittel der Haushalte in allen drei Ländern wird die Haushaltshilfe nur maximal zwei Stunden pro Woche benötigt. Geht es ums Geld, sind die Deutschen und Österreicher sehr sparsam im Vergleich zur Schweiz. 5 % der Deutschen und 15 % der Österreicher bezahlen bis zu EUR 50 pro Monat für eine externe Reinigung. Weitere 36 % in Österreich und 32 % Deutschland investieren bis zu EUR 100 pro Monat in eine Haushaltshilfe, aber nur 7 % der Schweizer. Dafür geben 44 % der Schweizer mehr als EUR 300 im Monat für eine Reinigungskraft aus.
 

Deutsche sparsam bei Putzmitteln 

Aufs Geld geschaut wird auch bei den Reinigungsmitteln. Die Österreicher zeigen dabei ein höheres Markenbewusstsein bei Reinigungsmitteln, als die Schweizer oder Deutschen. Während nur 19 % in Österreich gar keine Markenprodukte verwenden, sind es in der Schweiz 29 %, in Deutschland 21 %. So schaffen es 36 % der Deutschen, mit bis zu EUR 10 pro Monat bei Reinigungsmitteln das Auslangen zu finden, das gelingt nur 22,5 % in Österreich und der Schweiz. Ausgewogen ist die Bandbreite von EUR 10 bis EUR 20, soviel geben rund 30 % der Befragten im DACH-Raum monatlich aus. 20 % in Österreich investieren bis zu EUR 30, gegenüber 15 % in Deutschland und der Schweiz. Immerhin 31 % in Österreich und 33 % in der Schweiz sind spendabel mit mehr als EUR 30 pro Monat, nur 18 % in Deutschland zeigen diese hohe Ausgabebereitschaft.
Beim Entkalken von Haushaltgeräten kommen bei 43 % der Österreicher und 38 % der Schweizer hochwertige Reinigungsmittel von Markenherstellern zum Einsatz, aber nur bei 33 % der Deutschen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung
Werbung