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Geringes Wachstum im europäischen Lebensmittelmarkt

19.06.2017

Eine aktuelle Nielsen-Studie zeigt, dass sich der Umsatz für FMCG-Produkte im Vergleich zu 2016 nur um 0,2 Prozent erhöht hat. Grund dafür ist die Lage der Osterfeiertage. 

Nielsen analysierte in jedem Quartal Preis- und Verkaufsentwicklungen im Lebensmitteleinzelhandel in 21 europäischen Ländern. Das geringste Wachstum seit acht Jahren gab es im ersten Quartal 2017 im Bereich der Verbrauchsgüter des täglichen Bedarfs.

Nach Nielsen ist die Preisinflation entscheiden. Da es mit im europäischen Markt nur einen geringen Inflationsdruck gibt (Preisanstieg 2016: 1%; 2017: 0,9%), sind die geringen Abverkäufe auf das Datum von Ostern zurückzuführen. Dennoch entwickelte sich die Menge der FMCG-Produkte positiv (+0,7%).

Unter den betrachteten Ländern konnte erneut die Türkei, mit einem Plus von 11,6 Prozent, das größte Wachstum gegenüber dem Vorjahr erreichen. Gefolgt von der Slowakei (+3,9%) und Ungarn (+3,4%). Den stärksten Rückgang verzeichnete Griechenland mit -7,3%. Am westeuropäischen Markt konnte Spanien das stärkste Wachstum mit +2,2% verbuchen (Gefolgt von Italien mit einem Plus von 0,7%). Am hinteren Ende liegen Deutschland und Großbritannien, mit einem Rückgang von -1,5%. Generell wachsen die westeuropäischen Big 5 nur schwach, während in Osteuropa, Portugal und Spanien ein Anstieg der Umsätze zu sehen ist. Österreich konnte ein Wachstum von 2,8 % zeigen. 

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