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Getreidemarkt reagiert nervös auf Dürremeldungen aus Europa

02.05.2007

Die Getreidemärkte reagieren weltweit nervös auf die Dürremeldungen aus Europa und die befürchteten Ernteverluste durch den Frosteinbruch nach Ostern in den USA. Die Weltmarktpreise steigen.

An der globalen Leitbörse CBOT in Chicago legten die Weizenkurse bis Donnerstag im Wochenabstand bei der Sorte "soft red winter" um gut 9 Dollar pro Tonne zu, "hard red winter" verteuerte sich um 2,50 Dollar pro t. Auch in Europa notierten sowohl die Terminbörsen wie MATIF in Paris als auch die Warenbörsen wie Mailand oder Bologna Weizen und auch Mais höher. "In Anbetracht weltweiter Weizenreserven auf dem Tiefststand seit 25 Jahren und knapper Endbestände in Europa hat jedes Wetterproblem für die neue Ernte ernsthafte Auswirkungen auf die Versorgungsbilanz", zitierte das Agrarische Informationszentrum (AIZ) Reuters. Der internationale Getreiderat IGC schätzt, dass eine globale Getreideernte 2007/08 von 1,666 Mrd. t trotz eines Zuwachses von 100 Mio. t gegenüber 2006 nicht den noch rascher wachsenden Verbrauch von 1,674 Mrd. t wird decken können. "Als Ergebnis werden die Getreideendlager 2007/08, die heuer schon den niedrigsten Stand seit den 70er-Jahren erreicht haben, gering bleiben", so der IGC.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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