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GfK Jugendstudie 2013

27.11.2013

Von den befragten 1.200 jungen Österreicherinnen und Österreichern im Alter zwischen 12 und 24 Jahren glauben nur 53 %, dass sie in den nächsten 15 Jahren beruflich das werden würden, was sie sich wünschen. Aber sechs von zehn denken, dass sie nicht arbeitslos sein und auch Spaß bei der Arbeit haben werden. Die Erwartung von Vergnügen bei der Arbeit wird im Zusammenhang mit Qualifikationen erkannt und ist umso größer, je höher das gegenwärtig angestrebte oder auch bereits abgeschlossene Bildungsniveau ist.

Jugendstudie, GFK, Mobilität

Relativ wenige (23 %) glauben allerdings, dass sie lange bei einem Unternehmen bleiben werden. Dieser Anteil ist höher bei bereits Berufstätigen (28 %) und Verheirateten (30 %). „Diese schon  ‚erwachseneren‘ Lebenserfahrungen korrelieren offenbar mit einer höheren Orientierung an Stabilität und einer größeren Bereitschaft sich länger an ein Unternehmen zu binden“, interpretiert Angelika Kofler, Leiterin der GfK Austria Sozial- und Organisationsforschung.
Berufliche Mobilität wird vom Großteil der jungen Menschen insgesamt akzeptiert, aber vorwiegend innerhalb Österreichs konzipiert, denn ebenfalls nur ein Viertel erwägt aus beruflichen Gründen ins Ausland zu gehen. „Andererseits“, relativiert Kofler, „wenn man bedenkt, dass von der in Österreich lebenden Bevölkerung insgesamt nur etwa ein Zehntel irgendwann einmal im Ausland gelebt hat, zeigt das doch eine große, wenn auch theoretische Offenheit der jungen Menschen dafür, über den nationalen Tellerrand hinauszudenken.“

Die größte Offenheit für ein Berufsleben außerhalb Österreichs zeigt sich bei jungen GroßstädterInnen und bei noch in alle Richtungen Ungebundenen, also in Wien und bei noch in Ausbildung Befindlichen, bei der Altersgruppe zwischen 16 und 22 Jahren, auch deutlich öfter bei Ledigen als bei Verheirateten oder jungen Menschen in Lebensgemeinschaft (26 % im Vergleich zu 16 %). Die Bereitschaft für ein Berufsleben im Ausland ist übrigens auch bei den weiblichen Befragten etwas größer als bei den männlichen (28 % im Vergleich zu 23 %).
Davon abgesehen verlaufen die Erwartungen an die nächsten 15 Jahre im Beruf etwas mehr entsprechend traditionellen Geschlechterrollen und auch der gesellschaftlichen Realität: Mann glaubt öfter als weibliche Befragte an seinen Erfolg (plus 8 Prozentpunkte) oder gutes Einkommen (plus 16 Prozentpunkte). Weibliche Befragte erwarten öfter, dass ihnen genug Zeit und Spielraum für ihr Privatleben bleiben werden. Die Erwartungen von Erfolg, gutem Verdienst, sowie guten Beziehungen zu den Vorgesetzten sind  auch umso höher, je höher die Sozialschicht der Befragten ist.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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