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„Gläserne Fabrik“ im steirischen Kaindorf

21.10.2009

Der Zubau von 10.000 m² Produktionsfläche und ein Besucherzentrum sind Ergebnis der Schirnhofer-Vision. Der Partner von Zielpunkt investiert 17 Millionen Euro.

Seit Jänner 2008 wird der Stammbetrieb der Schirnhofer Fleisch- und Wurstwarenfabrik in Kaindorf bei Hartberg erweitert. Innerhalb von eindreiviertel Jahren wurden ca. 10.000 m² neue Produktionsfläche und Infrastrukturräume für die Fleisch- und Wurstverarbeitung sowie Park- und Verkehrsflächen errichtet (insgesamt 25.000 m²). Dieser Zubau gewährleistet die Weiterentwicklung des Unternehmens mit den Segmenten Almo-Almochsenfleisch, Premium-Schweinefleisch, Wurst- und Schinkenprodukte mit AMA-Gütesiegel und Reinheitsgebot sowie mit Bio-Produkten. Im Zuge dieser Investition wurde auch ein Besucherzentrum errichtet, das für Firmenbesichtigungen, aber auch für Seminare genutzt werden kann.

Schulen, Organisationen, Kunden, Meinungsbildnern etc. wird hier einerseits die Möglichkeit geboten, "hautnah" mitzuerleben, wie Lebensmittel produziert werden ("Gläserne Fabrik"), und andererseits wird die gesamte Nahrungsmittelkette (vom Humusaufbau, Landwirtschaft, Schlachtung, Zerlegung, Verarbeitung bis hin zur Vermarktung) multimedial dargestellt. Karl Schirnhofer will mit diesem Besucherzentrum gleichermaßen Kunden, Konsumenten und Meinungsbildner auf eine nachhaltige und ethische Lebensmittelerzeugung und letztendlich auch auf den drohenden Klimawandel sensibilisieren.

Karl Schirnhofer: "Ich mache mir um unsere zukünftige Rohstoffsituation und damit auch um unsere Bauern große Sorgen. Der Klimawandel ist nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für mich als Verarbeiter eine Bedrohung. Mit unserem Zubau und dem Besucherzentrum will ich vorzeigen, dass auch ein Fleischerbetrieb in seinem Bereich umfassende Maßnahmen gegen den Klimawandel setzen kann. Das beginnt beim Humusaufbau bei den Bauern, geht über die ausschließliche Verarbeitung von österreichischem Fleisch, die Verwendung von CO2-neutraler Energie, optimierte Logistik und endet beim Verkauf."

Die Bautätigkeiten werden voraussichtlich mit Ende 2010 abgeschlossen sein und umfassen ein Investitionsvolumen von 17 Mio. €. Die Endausbaustufe gewährleistet eine Kapazität von ca. 25.000 Tonnen Fleisch- und Wurstwaren pro Jahr. Derzeit werden 17.000 Tonnen pro Jahr erzeugt.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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