Direkt zum Inhalt

Gratissackerl adé

13.04.2011

dm drogerie markt setzt auf Mehrweg: Ab Anfang Juli wird auf das bisherige Gratissackerl wird ein Ökobeitrag von 20 Cent erhoben. Alternativen wie Stoffpfandtaschen und Permanenttragetaschen sollen das Mehrwegangebot attraktiver machen.

dm-Geschäftsführer Harald Bauer mit den Mehrwegtaschen.

dm hat ein Gesamtkonzept für ein noch ökologischeres Tragetaschensortiment erarbeitet: Ab Juli 2011 wird auf das bisherige dm Gratissackerl ein Ökobeitrag von 20 Cent erhoben, der in Angebote und Aktionen rund um das Mehrwegangebot investiert wird. Ausschließlich der kleine Abreißbeutel bleibt – wie im Handel üblich – vorläufig kostenlos. „Die positive Rückmeldung der Kunden und die steigende Nachfrage nach Mehrwegangeboten haben uns gezeigt, dass wir mit den bisherigen Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind“, sagt Diplom-Betriebswirt Harald Bauer aus der dm-Geschäftsführung.

„Das Bewusstsein unserer Kunden ist bereits soweit geschärft, dass wir nun weitere Schritte setzen möchten.“ Neben der Erweiterung des Mehrweg- und Pfandangebots werden eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt.  So zum Beispiel mehrwöchige Aktivitäten in der active beauty Vorteilswelt wie die Promotion „Mehrwegtasche für 10 Punkte“ und eine Präsentation der Mehrwegtasche auf einem über zwei Meter hohen Aufsteller-„Baum“ im Kassenbereich.

 

Schrittweise Umstellung

Bereits vor eineinhalb Jahren begann dm mit dem schrittweisen Umstieg auf ein ökologisches Tragetaschensortiment: Abreißbeutel und Plastiksackerl wurden auf Recyclingfolie umgestellt. Darüber hinaus hat dm sein Mehrwegangebot erweitert und neben einer Permanenttragetasche die erste Stoffpfandtasche Österreichs eingeführt. Dadurch konnten bereits im Vorjahr 10 % der Plastiksackerl eingespart werden. Durch den Ökobeitrag wird eine weitere Einsparung von insgesamt 3 % erwartet.

Bauer: „Im ,Bio-Kunststoff' sehen wir die Gefahr, dass dadurch der Mehrweggedanke in den Hintergrund tritt. Den Verbrauchern wird hier ein gutes Gewissen gemacht – tatsächlich ist aber auch der Bio-Kunststoff bei Weitem keine perfekte Lösung, da er derzeit zu 40 bis 50 % aus erdölbasierenden Materialien hergestellt ist. Probleme wie Plastik in der Nahrungskette werden damit nicht beseitigt, sondern lediglich halbiert.“ Somit bleibt dm drogerie markt im Einwegbereich vorläufig bei Recyclingfolie und FSC-zertifiziertem Papier.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Handel
17.01.2019

Mittlerweile sammeln über zwei Millionen Konsumenten österreichweit in den dm Filialen und den dm friseur- und kosmetikstudios wertvolle Payback Punkte - und jetzt auch online.

Das Store-Konzept der japanischen Modekette Uniquo (Hier eine Pariser Filiale) steht für Purismus
Thema
07.11.2018

Gejagt von Amazon, Alibaba und Zalando kämpft der stationäre Gebrauchsgüter-Einzelhandel rund um den Globus in den Großstädten um die Gunst der Smart (Phone) Shopper. Retailer und Immobilien- ...

Noch bis 10. Dezember können dm Kunden {miteinander} Weihnachtsboxen an der Kassa kaufen und so Produkte für Menschen in Not spenden. Eine Weihnachtsaktion von dm drogerie markt und dem Verband der österreichischen Tafeln, die die Spenden österreichweit verteilen.
Handel
05.11.2018

dm organisiert gemeinsam mit dem Verband der österreichischen Tafeln eine Weihnachtsaktion.

Thema
08.10.2018

Marketagent.com veröffentlichte das große Markenranking „Close To Me“. Eines steht fest der Lebensmittelhandel schwirrt in den Köpfen der Österreicher.

Bezahlen mit Barcode am Smartphone
Handel
25.07.2018

Die drogeriekette dm führt gemeinsam mit dem Partner Barzahlen österreichweit neue Bargeld-Services ein. Kunden, die ihre Bankdaten gegenüber Online-Händlern nicht offenlegen wollen, können ab ...

Werbung