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Greenpeace Detox Commitment: Hofer veröffentlicht Abschlussbericht

22.07.2020

2015 schloss sich Hofer als Teil der Unternehmensgruppe Aldi Süd gemeinsam mit Aldi Nord dem Greenpeace Detox Commitment an, das auf die Eliminierung unerwünschter Chemikalien aus den Lieferketten für Textilien und Schuhe abzielte. Fünf Jahre später veröffentlicht Hofer Hand in Hand mit Aldi Süd sowie Aldi Nord den „Aldi Detox Report 2020“, der den Abschluss des Aldi Detox Commitments markiert.

Eine nachhaltig gestaltete Beschaffung von Produkten in der globalen Lieferkette spielt eine wichtige Rolle für ein verantwortungsvolles Handeln gegenüber Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartnern, der Natur und der Umwelt. Diesem Ziel hat sich Hofer mit der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ und dem Beitritt zum Greenpeace Detox Commitment klar verschrieben. Zur Erfüllung des Detox Commitments leistete Hofer gemeinsam mit Aldi Süd und Aldi Nord (im nachfolgenden „Aldi“ genannt) fünf Jahre intensive Arbeit in Bereichen wie Chemikalienmanagement sowie Transparenz entlang der Lieferketten. Dabei erzielte der Diskonter in enger Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und Interessenvertretern zahlreiche Fortschritte. Der nun veröffentlichte „Aldi Detox Report 2020“ fasst den in den vergangenen fünf Jahren von Hofer und Aldi beschrittenen Weg zusammen und gibt einen umfassenden Einblick in die Maßnahmen, die von den Unternehmensgruppen zur Erfüllung des Detox Commitments ergriffen wurden.  

 

Im Rahmen der Detox-Strategie konzentrierte sich Hofer auf sechs Bereiche: Chemikalienmanagement, Lieferkettenmanagement, Datenmanagement, Schulungen, Dialog mit Interessenvertretern und systemischer Wandel. Durch höhere Transparenz haben Hofer und Aldi Verbesserungen in der gesamten Lieferkette vorangetrieben und den systemischen Wandel hin zu einer Verringerung des ökologischen Fußabdrucks von Textilien und Schuhen beschleunigt. Zu den wichtigsten Erfolgen gehören die Einführung eines Systems zur Reduzierung unerwünschter Chemikalien aus den Lieferketten, die Ausrichtung der Abwasser-und Schlamm-Parameter an branchenweite Standards und die Umstellung auf nachhaltigere Materialien wie wasserbasiertes Polyurethan (PU) und nachhaltige Baumwolle. So lautet das selbst auferlegte Ziel von Hofer, bis 2025 ausschließlich Baumwolle zu beziehen, welche nach international anerkannten Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert oder recycelten Ursprungs ist. Dabei setzt der Diskonter auf den Standard FAIRTRADE und für zertifizierte Bio-Baumwolle auf den Global Organic Textile Standard (GOTS) und den Organic Content Standard (OCS). Zudem wird Hofer für die Produktion von Textilien Baumwolle der Initiative „Cotton made in Africa“ und der „Better Cotton Initiative“ verwenden. Damit macht sich der Lebensmittelhändler für die langfristige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbauern in den Anbauländern stark. Gleichzeitig wird damit auch der umweltschonende Baumwollanbau mit weniger Pestiziden und synthetischen Düngemitteln unterstützt, wozu auch die Förderung von gentechnikfreiem Saatgut zählt. Der gesamte abschließende „Aldi Detox Report 2020“ ist hier zu finden.

Hofer und Aldi definieren zukünftige Ziele

Neben der Verwendung von 100 % nachhaltiger Baumwolle bis 2025 setzt Hofer weitere Standards um und verstärkt die Zusammenarbeit mit seinen Partnern, um 2020 sowie darüber hinaus neue Fortschritte zu erreichen: So macht es sich der Diskonter weiterhin zur Aufgabe, Arbeits- und Umweltbedingungen in Ländern und Produktionsstätten mit den höchsten Risiken nachhaltig zu verbessern und die Capacity-Building-Programme auszuweiten. Dazu erfolgten beispielsweise bereits unternehmensintern und -extern verschiedene Schulungsmaßnahmen, Webinars und Workshops, wie die „Advanced Chemical Management Trainings“ in Bangladesch und China.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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