Direkt zum Inhalt
Zum Kamapgnenstart symbolisch zugegriffen haben Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina, Markus Liebl, Präsident des MAV und Generaldirektor der Brauunion, Mariusz Jan Demner, Demner, Merlicek & Bergmann, Karl Javurek, CEO Gewista, sowie Ernst Klicka, MAV-GF (v. l.).

Griffige Argumente

02.02.2016

In 20 Jahren Markenartikel-Kampagne hat der Markenartikelverband 250.000 Plakate, 700 Anzeigen und 2500 TV-Spots zur Stärkung der Herstellermarken lanciert. Das diesjährige Motto, das den ganzen Februar 2016 über postuliert wird, heißt: „Da greift jeder zu“.

Die Hand, die zugreift, steht heuer im Mittelpunkt der Kampagne.

Zu sehen ist die Kampagne auf Plakaten, Anzeigen, im Internet, TV, auf Infoscreens sowie auf Achten-sie-auf-die-marke.at, unter der alle teilnehmenden Marken – 26 Mitgliedsunternehmen des Markenartikelverbandes (MAV) mit insgesamt 28 Marken sind dabei – beworben werden. Seit dem Start 1997 kam dies in 250.000 Plakaten, 2.500 TV-Spots und 700 Anzeigen unter der Federführung der Agentur Demner, Merlicek & Bergmann zum Ausdruck. „In diesem Jahr dramatisieren wir die Entscheidung für die Marke, wir inszenieren das Leistungsversprechen, das beim Konsumenten den Griff zum Markenartikel im Supermarkt auslöst“, sagt Marius Jan Demner.

Ohne Marken – kein Wohlstand

„Marken fungieren gewissermaßen als Verbündete der Konsumenten, denn ohne Vertrauen gäbe es keine Marke, ohne Marke keinen Leistungswettbewerb, ohne Leistungswettbewerb keine Innovation und ohne Innovation keinen Wohlstand“, erklärte der Präsident des Markenartikelverbandes, Brau-Union-Generaldirektor Markus Liebl. Der Bruttowerbewert dieser Markenartikel-Dachkampagne liege jedes Jahr jenseits der 2 Mio. Euro Marke, so Ernst Klicka, Geschäftsführer des MAV, bei der Pressekonferenz. Eine Journalistenfrage beantwortete er mit einem Lächeln: Wie wirksam seien all diese Kampagnen, wenn doch der Marktanteil der private labels jedes Jahr wachse, wollte ein Kollege von Klicka wissen. „Gegenfrage: Wo stünde heute die Herstellermarke ohne diese Kampagnen? Dann hätten wir vielleicht in Österreich schon britische oder deutsche Verhältnisse, wo die Handelseigenmarken schon an die 40 Prozent erreichen“, konterte der Geschäftsführer. Ein weiteres Indiz sei die immer umfangreicher werdende Einlistung von Herstellermarken bei den Diskontern.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Aldi ersetzt auch in Deutschland Eigenmarken-Produkte durch Markenartikel und hat damit Erfolg.
Handel
05.08.2016

Der deutsche Diskonter Aldi bietet Markenartikel zum Start um knapp vier Prozent billiger an als die Konkurrenz. Das kurbelt laut einer aktuellen Studie die Umsätze des Händlers an.

Die Referenten bei der Marken-Roadshow 2016 waren: Barbara Evans, GF von Facit Research, Ulf Schätzel, Country Manager GfK, Peter Haller, GF der Serviceplan Gruppe, und Dominik Terruhn, GF von Plan.Net.Media (v. l.).
Thema
12.05.2016

Rund 90% der Markenartikelfirmen haben noch keine schlüssige Digitalisierungsstrategie. Die GfK-Roadshow 2016 am 26. April in Wien präsentierte Erfolgskonzepte einer digital vernetzen ...

Bei der Präsentation der Markenartikelkampagne 2015: Mariusz Jan Demner (Agentur Demner, Merlicek & Bergmann), Günter Thumser (Präsident des Markenartikelverbandes) und Ernst Klicka (Geschäftsführer des Markenartikelverbandes)
Aktuell
29.01.2015

Zum 19. Mal startet der Markenartikelverband heuer seine Markenartikelkampagne. Die nächsten Wochen werden daher wieder zur „Bühne der großen Marken“, wo die Markenartikel im wahrsten Sinne des ...

Aktuell
30.05.2012

Während die Diskonter immer mehr Markenartikel listen, setzen die Vollsortimenter zunehmend auf ihre eigenen Handelsmarken.

Aktuell
09.03.2011

Die Dominanz der Handelsmarken im Bio-Bereich zwingt heimische Bio-Produzenten, die nicht nur für Private Labels produzieren, sondern auch ihre eigenen Markenartikel verkaufen wollen, zum Erfolg ...

Werbung