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Großes Potenzial für Industrie und Handel

31.03.2005


Weiße Zähne werden immer mehr zum Statussymbol, die Zahnpflege rückt daher auch im Wellness- und Gesundheitsdenken in den Vordergrund. Andererseits mangelt es Teilen der Bevölkerung noch immer an einem Bewusstsein über die Minimalerfordernisse bei der Mundhygiene.

Der Trend zu Zusatznutzen hat auch im Zahnpflegebereich voll Einzug gehalten: der Konsument erwartet mehr denn je, dass Zahnpflegeprodukte über die rein funktionale Anwendung hinaus einsetzbar sind. Wesentliche Aspekte dabei:
* Beauty & Wellness (Whitening),
* Spezialbereiche wie sensitive Zähne,
* Kinderprodukte.
Weiße, strahlende Zähne werden immer mehr zum Statussymbol. Eine Colgate-Umfrage (IGF; Juni 2003) bestätigt dies eindrücklich: Für die große Mehrheit der Befragten (91%) stellen gesunde und gepflegte Zähne das wichtigste Merkmal dar, das über die Attraktivität ihres Gegenübers entscheidet – deutlich vor gepflegten Händen (72%), makelloser Haut (46%), vollen Haaren (39%) oder einer schlanken Figur (36%). Die Zahnpflege rückt daher auch im Wellness- und Gesundheitsdenken immer stärker in den Vordergrund.

Vernetztes System
Vorsorge wird mehr denn je zum Trend, der über die klassische Versorgung mit Zahnhygieneprodukten hinaus zur Herausforderung für die Industrie wird: Vorsorge ist nicht mehr reduziert auf Einzelprodukte zu sehen; zukunftsorientierte Anbieter setzen auf ein vernetztes System an Prophylaxe, das Gesundheit & Wohlbefinden des Konsumenten in den Vordergrund stellt.

Der Markt der Mundpflegeprodukte hat sich im Warengruppenvergleich und, wenn man die Benchmark der Drug-Warengruppen heranzieht, in 2004 gut geschlagen. Die Umsätze von Zahncremen konnten bei gesteigertem Promotiondruck weiter leicht nach oben geschraubt werden – die abgesetzte Menge ist allerdings stagnierend, also das Wachstum rein preisgetrieben. Substantiell über den Absatz zulegen konnte hingegen der Bereich der Zahnersatzpflege, wobei die Zahnersatzhaftmittel die Träger des Wachstums nach Absatz wie auch Umsatz sind, die Zahnersatzreinigungsmittel büßten an Bedeutung ein. Bei den Zahnbürsten sind es die Handzahnbüsten, die nicht nur mengenmäßige Zuwächse brachten. Grundsätzlich ist auch bei den Produkten der Mundpflege eine Verlagerung der Umsätze in Richtung Drogeriefachhandel, der in Summe um 4,3% zulegte, zu beobachten. Der klassische Lebensmittelhandel hat bei weiter gesteigerter Promotionintensität ein knappes Umsatz-Minus hinnehmen müssen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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