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Grünes Licht für den Lehrberuf E-Commerce-Händler

09.07.2018

Mit der Verordnung der Ausbildungsordnung wurde die jetzt die rechtliche Grundlage die Ausbildung zukünftiger geschaffen E-Commerce-Kaufmänner und – frauen geschaffen.

Die Regierung hat erkannt, dass die Digitalisierung auch in der Ausbildung von Nachwuchskräften einbezogen werden muss. Die notwendigen rechtlichen Vorrausetzungen dafür bringt jetzt der Erlass der Ausbildungsordnung von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. „Damit kann der heimische Handel ein neues, topmodernes Lehrangebot für zukünftige Fachkräfte im Multichannel-Handel anbieten und es kann ab sofort ausgebildet werden“, so  Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich und Martin Sonntag, Bundesobmann des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels in der WKÖ.

Der neue, dreijährige Lehrberuf, ist eine Ergänzung zu den bisherigen klassischen dualen Ausbildungswegen im Einzel- und Großhandel. Die Lehre umfasst etwa den Umgang mit Shopmanagement-Systemen, die Präsentation von Waren im Online-Shop, die Verwendung unterschiedlicher Werbeformen im Display-Marketing, sowie die Erstellung bzw. den Versand von Newslettern unter Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Absolventen des modernen Lehrberufs können etwa als Webshopbetreuer, -verkäufer, -administratoren, E-Commerce-Manager, E-Business-Manager, Webshop Content Manager oder Webshop Sales Consultant (JHR) eingesetzt werden. Sonntag erklärt dazu: „Zwar gab es schon bisher Weiterbildungsmöglichkeiten in Sachen Onlinevertrieb. Doch so eine ganzheitliche Ausbildung mit formellem Nachweis ist ein begrüßenswertes Novum.“

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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