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Für mehr Umsatz im Internet braucht es eine gute Auffindbarkeit via Suchmaschinen, gute Bewertungen und viele persönliche Weiterempfehlungen

Gut gerüstet für die weihnachtliche Geschenke-Jagd

21.11.2017

Ab September steigen laut Google die Suchanfragen in Bezug auf Weihnachten kontinuierlich an. Spätestens jetzt sollte man potenzielle Kunden gezielt erreichen. Auf was es dabei ankommt, hat das Beratungsunternehmen Otago Online Consulting mit seinem Otago Online Trendreport 2017 erhoben.

Online-Shopping ist bei Österreich jedes Alters beliebt, das ergab der Otago Online Trendreport 2017. Natürlich hat die jüngere Generation die Nase vorne, aber auch die Generationen davor sind online aktiver, als oft angenommen wird. Immerhin haben 60 Prozent aller Österreicher im letzten Jahr online eingekauft. Weitere Steigerungen sind in den kommenden Jahren so gut wie sicher, denn die mobilen Endgeräte werden immer stärker genutzt. Besonders geschätzt wird vor allem die Wahlmöglichkeit zwischen stationärem Handel und Online-Shops. Alle diese Voraussetzungen eröffnet Unternehmern neue Möglichkeiten und Chancen.

Niemand wartet gerne

Gerade für Weihnachten, aber natürlich auch für andere Anlässe, sammeln potenzielle Kunden zuerst online Geschenkideen. Dann recherchieren sie im Web ausführlich nach Produkten und Dienstleistungen und vergleichen diese miteinander. Erst danach treffen Sie ihre Kaufentscheidung. Besonders Shops mit größerem Inventar brauchen daher eine gute Navigation und Suche.  Denn: Nur wer auf der Website schnell und unkompliziert das gesuchte Produkt findet, wird zum zahlenden Kunden. „Als Online-Consulting-Experten beraten wir sowohl B2B- als auch B2C-Kunden aus unterschiedlichen Branchen, um diese im Web für ihre Kunden sichtbarer zu machen. In unserem Online Trendreport 2017 haben wir erhoben, dass 85 Prozent der Österreicher vor einem Online-Kauf ausführlich im Web suchen, zunehmend am Smartphone. Wer also in dieser Recherchephase vor einem Produktkauf im Web nicht sichtbar ist, wird meistens auch in der Kaufphase nicht berücksichtigt. Deshalb ist es für Unternehmen immens wichtig, die Website oder den Webshop auch mobil gut nutzbar zu machen. Besonders wichtig dabei ist eine gute Ladegeschwindigkeit. Denn niemand wartet gerne, schon gar nicht am Smartphone“, betont Jan Königstätter, Gründer und Geschäftsführer von Otago Online Consulting.

Fokus auf die richtige Zielgruppe

Das Vertrauen in einen Online-Shop oder eine Website wird durch verschiedene Faktoren unterschiedlich stark beeinflusst. Für 35 Prozent der Österreicher spielen Bekanntheitsgrad und Renommee eines Unternehmens mit Online-Shop die größte Rolle. Auch die Empfehlung von Freunden ist für 75 Prozent ein vertrauensfördernder Faktor. Für 70 Prozent ist die Kombination aus Online-Shop und realem Geschäft vertrauensfördernd. 68 Prozent vertrauen lieber einem Online-Shop aus Österreich. Ganze 33 Prozent der Österreicher vertrauen dem Ranking von Suchmaschinen. „Große Marken haben sich das Vertrauen ihrer Kunden schon erarbeitet. Als kleiner Shop muss man erst daran arbeiten. Unternehmen dürfen daher nicht nur conversionsorientiert agieren, sondern sollten auch auf Branding Kampagnen setzen. Diese sind online mit entsprechendem Fokus auf die richtige Zielgruppe auch für kleine Unternehmen mit geringerem Marketingbudget realisierbar“, erklärt Königstätter.

Größerer Aufwand bei Lebensmitteln

Jahr für Jahr legt auch der Lebensmittelhandel online zu. Durch die Ambitionen von Amazon Fresh in Europa Fuß zu fassen, haben sich die Lebensmittelketten verstärkt um ein gutes Online-Angebot bemüht. Mittlerweile macht bei Billa der Anteil der frischen Produkte schon über fünfzig Prozent der bestellten Artikel aus. Auch immer mehr Lebensmittelproduzenten bieten Produkte online an. Trotzdem ist noch viel Luft nach oben. „38 Prozent der Österreicher würden laut Otago Online Trendreport 2017 online keine Lebensmittel kaufen – diese Produkte liegen damit an erster Stelle der No-Gos beim Onlinekauf, noch vor Medikamenten (20%) und Kleidung (9%)“, so Köngistätter. Die größte Schwierigkeit sieht er bei den großen logistischen Herausforderungen, die den Verkauf wesentlich aufwendiger machen: „2000 Endkunden sind schwieriger zu beliefern, als zwei Zwischenhändler, der Aufwand wird unterschätzt“. Doch gerade die Vorweihnachtszeit bietet für diesen Bereich große Chancen. „Spezialprodukte, wie weihnachtliche Teesorten, Backzutaten oder auch ausgefallene Gewürze zum Verschenken wären etwas für Endkunden“ rät Königsstätter, um gezielt mit weihnachtlichen Angeboten zu werben und mit an den Zielgruppen orientierten Inhalten zum Geschenkkauf zu inspirieren.

Weitere Informationen: www.otago.at

 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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