Direkt zum Inhalt

Handels-KV: Gehälter steigen um durchschnittlich 3,6 %

30.11.2011

Das Verhandlungsergebnis bringt 10 Monate Karenzanrechnung und + 3,9 % für Lehrlinge. Der neue Kollektivvertrag ist gültig ab 1. Jänner 2012.

Peter Buchmüller, Chefverhandler für die Arbeitgeber

Die Mindestgehälter der rund 520.000 Beschäftigten im Handel steigen um durchschnittlich 3,6 %, darauf einigten sich die Kollektivvertragspartner im österreichischen Handel, die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) nach langen und schwierigen Verhandlungen heute Nacht in der vierten Runde.

Neben dem Gehaltsabschluss wurde auch Einigung in rahmenrechtlichen Fragen des Kollektivvertrages erreicht. Bei der Elternkarenz für das erste Kind sowie bei der Hospizkarenz werden 10 Monate angerechnet, diese Anrechnung gilt künftig auch für die Einstufung im Kollektivvertrag sowie für die Berechnung des Jubiläumsgeldes und bleibt beim Wechsel des Arbeitgebers im Handel aufrecht. Die Anrechnung für den Urlaubsanspruch und die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bleiben erhalten. Außerdem wird die Auszahlung des Urlaubsgeldes auf 30. Juni vorgezogen.

Mit diesem Gehaltsabschluss finden Bezieherinnen und Beziehern von Einkommen bis 1500 Euro durch einen Fixbetrag in der Höhe von 50 Euro besondere Berücksichtigung, was in einzelnen Gehaltspositionen eine Erhöhung von bis zu 3,85 % bedeutet. Höhere Gehälter werden um 3,5 % angehoben. Weiters wurde ein Anstieg der Lehrlingsentschädigung um 3,9 % vereinbart. Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2012 in Kraft.

Insgesamt liege das Ergebnis „sehr nahe beim Vierer“, sagt Gewerkschafts-Verhandler Manfred Wolf. Die Arbeitnehmervertreter forderten ursprünglich eine Erhöhung der Gehälter um 4,2 %, und das ohne Staffelung nach Einkommen. Die heimischen Handelsbetriebe wird die Anhebung der Gehälter etwa 650 Mio. € kosten, rechnete Arbeitgeber-Chefverhandler Peter Buchmüller vor.

Die Mindestgehälter der rund 520.000 Beschäftigten im Handel steigen um durchschnittlich 3,6 %, darauf einigten sich die Kollektivvertragspartner im österreichischen Handel, die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) nach langen und schwierigen Verhandlungen heute Nacht in der vierten Runde.

Neben dem Gehaltsabschluss wurde auch Einigung in rahmenrechtlichen Fragen des Kollektivvertrages erreicht. Bei der Elternkarenz für das erste Kind sowie bei der Hospizkarenz werden 10 Monate angerechnet, diese Anrechnung gilt künftig auch für die Einstufung im Kollektivvertrag sowie für die Berechnung des Jubiläumsgeldes und bleibt beim Wechsel des Arbeitgebers im Handel aufrecht. Die Anrechnung für den Urlaubsanspruch und die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bleiben erhalten. Außerdem wird die Auszahlung des Urlaubsgeldes auf 30. Juni vorgezogen.

Mit diesem Gehaltsabschluss finden Bezieherinnen und Beziehern von Einkommen bis 1500 Euro durch einen Fixbetrag in der Höhe von 50 Euro besondere Berücksichtigung, was in einzelnen Gehaltspositionen eine Erhöhung von bis zu 3,85 % bedeutet. Höhere Gehälter werden um 3,5 % angehoben. Weiters wurde ein Anstieg der Lehrlingsentschädigung um 3,9 % vereinbart. Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2012 in Kraft.

Insgesamt liege das Ergebnis „sehr nahe beim Vierer“, sagt Gewerkschafts-Verhandler Manfred Wolf. Die Arbeitnehmervertreter forderten ursprünglich eine Erhöhung der Gehälter um 4,2 %, und das ohne Staffelung nach Einkommen. Die heimischen Handelsbetriebe wird die Anhebung der Gehälter etwa 650 Mio. € kosten, rechnete Arbeitgeber-Chefverhandler Peter Buchmüller vor.

 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Industrie
28.09.2020

Nach fast 20 Jahren wurde das schon etwas in die Jahre gekommene Design zeitgemäß überarbeitet und präsentiert sich mit klar strukturiertem Logo.

Markenartikel
28.09.2020

Ganz im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Nutricia Milupa wird ab Oktober ein Teil des Aptamil Portfolios in Bio-Qualität angeboten. Damit geht Nutricia Milupa auf den Wunsch ...

Die Wiener Tafel, mit 21 Jahren die älteste heimische Tafelorganisation, fungiert als Schnittstelle zwischen Lebensmittelspenden und bedürftigen Menschen. Darüber hinaus will man die unnötige Entsorgung genießbarer Lebensmittel in Privathaushalten durch Informationen und mehr Vertrauen in die eigenen Sinne bekämpfen.
Thema
28.09.2020

Am 29. September ist der 1. International Day of Awareness of Food Loss and Waste, den die UN ins Leben gerufen hat. Damit macht die UN verstärkt auf das Problem der Lebensmittelverschwendung ...

Das Land Oberösterreich und Spar setzen ein starkes Zeichen für ein „GewaltFREIES Leben“: Jakob Leitner, Geschäftsführer der Spar-Zentrale Marchtrenk, Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (Mitte), sowie Natascha Wimberger (l.), Marktleitung im Eurospar Passage City Center, und ihre Stellvertretung Rebecca Reischl (r.).
Thema
28.09.2020

„GewaltFREIES Leben – auch für Sie!“. So heißt die neue Informationskampagne des Landes Oberösterreich gemeinsam mit der Spar-Zentrale Marchtrenk. In über 250 Spar- und Eurospar-Märkten werden ...

Hofer-CEO Horst Leitner und Ventocom-Geschäftsführer Michael Krammer dürfen sich über die erste Million Kunden für ihre Marke HoT freuen.
Handel
25.09.2020

Seit mehr als fünf Jahren begeistert die Hofer Mobilfunk-Exklusivmarke HoT mit maßgeschneiderten Angeboten sowie dem Versprechen, niemals teurer, sondern nur günstiger oder besser zu werden und ...

Werbung