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Der neue Einstiegsgehalt im Handel beträgt nun 1.636 Euro

Handels-KV: Plus von 2,35 bis 2,6 Prozent

23.11.2017

Nach drei Verhandlungsrunden kam es beim Kollektivvertrag für die rund 400.000 Angestellten im österreichischen Handel zu einem Abschluss. Die Gehälter steigen um 2,35 bis 2,6, das Einstiegsgehalt wurde auf 1.636 Euro erhöht. Auch ein Bildungspaket wurde geschnürt.

Nach drei Verhandlungsrunden haben sich die Sozialpartner zu einem Ergebnis durchgerungen. Der Abschluss ist "für beide Seiten gerade noch vertretbar", hieß es

Die Gehälter steigen in der alten Gehaltstafel um 2,35 bis 2,6 Prozent, jedoch mindestens um 40 Euro. Die Einstiegsgehälter werden neu auf 1.636 Euro erhöht. Lehrlingsentschädigungen werden mit Fixbeträgen von 20 Euro im ersten Lehrjahr bis 40 Euro im vierten Lehrjahr angehoben, teilten die Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) mit.

Jetzt auch Pflichtpraktikanten im KV

Für Pflichtpraktikanten wurde nun Rechtssicherheit zu Entlohnung und Vertragsgestaltung geschaffen: Bisher waren Schüler, die im Zuge ihrer Handelsausbildung Berufserfahrung sammeln müssen, vom Handelskollektivvertrag ausgeschlossen. "Unbezahlte Pflichtpraktika gehören somit der Vergangenheit an", betonten die Sozialpartner. Auch die berufsbegleitende Weiterbildung wurde erleichtert. Arbeitgeber müssen bei der Dienstplanung künftig

Rücksicht auf Bildungswünsche der Mitarbeiter nehmen. "Wir stellen uns offensiv der Herausforderung der fortschreitenden Digitalisierung, die vermehrt zusätzliche Kompetenzen von unseren Mitarbeitern erfordert", so die Verhandlungsleiter Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel in der WKÖ, und Franz Georg Brantner, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel in der GPA-djp. (apa/ar)

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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