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Alfred Smyrek (Werksleiter Wien) und Olga Pogodina (R&D) im Qualitätslabor.

Henkel gewinnt Umweltpreis der Stadt Wien

23.03.2015

Das Wiener Werk für Wasch-/Reinigungsmittel von Henkel hat den Umweltpreis der Stadt Wien erhalten, und zwar für seine Bemühungen, Rezepturen für das Waschen bei Niedrigtemperaturen weiterzuentwickeln.

Henkel sieht das größte Potenzial, Ressourcen zu sparen, bei der Anwendung von Waschmitteln: Denn 70 Prozent des Carbon Footprints (CO2-Fußabdrucks) entfallen auf das Waschen zu Hause. Eine Kombination neuartiger Enzyme in den Waschmitteln schafft Abhilfe: Bereits bei 20 Grad Celsius kann eine ausgezeichnete Waschleistung erzielt werden. Thomas Fuhrmann, SHEQ Manager Henkel CEE, sagt: „Wenn alle Haushalte, die wir von Wien aus mit unseren Waschmitteln beliefern, mit 20° Celsius ihre Wäsche waschen würden, bedeutete dies eine jährliche CO2-Einsparung von bis zu 1,66 Millionen Tonnen. Das entspricht ungefähr der jährlichen Emission von 510.000 Mittelklasse-Pkw. Für Konsumenten sind damit außerdem kürzere Waschzeiten und Energieeinsparungen verbunden.“

Laufende Optimierung der Ressourcen
Das Henkel-Werk in Wien wurde gleichzeitig – und zum insgesamt 12. Mal – als ÖkoBusinessPlan-Betrieb ausgezeichnet. Bei diesem betrieblichen Umweltförderprogramm der Stadt Wien geht es um laufende und kontinuierliche Optimierungsprozesse im Ressourcenbereich. So reduzierte sich der Energieverbrauch im Jahr 2014 am Standort Wien-Erdberg im Vergleich zu 2010 um 22 Prozent, das Abwasser- und Müllaufkommen um jeweils knapp ein Fünftel – bezogen stets auf die Tonnen Wasch-/Reinigungsmittel, die am Standort produziert werden. „Die diesjährigen Gewinner des Umweltpreises der Stadt Wien bilden eine breite Palette ökologischer Maßnahmen in Unternehmen ab. Sie zeigen, was für die Umwelt möglich ist, wenn Innovation, Nachhaltigkeit und eine Portion Mut zusammentreffen", gratulierte Umweltstadträtin Ulli Sima den vier Umweltpreisträgern 2015, die im Rahmen eines Gala-Abends im Wiener Colosseum 21 geehrt wurden. Neben Henkel waren das „1st Level Solar“, „Iss mich! Catering“ und die „OeAD Wohnraumverwaltung“.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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