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v.l.n.r. Roswitha Krebühl (Betriebskontrolle und Labor), Raimund Linzer (Braumeister), Nikolaus Riegler (Geschäftsführer) und Mario Donner (Leitung Marketing) in der Hirter Bierathek mit den prämierten Bieren

Hirter: Über 32 Millionen Euro Umsatz

22.05.2018

Hirter konnte 2017 nicht nur den Umsatz steigern, auch was den Exportanteil betrifft ist die österreichische Brauerei auf den Weg nach Oben. Der Fokus auf Regionalität und Nachhaltigkeit verhilft nicht nur zur Beliebtheit, sondern auch zu Auszeichnungen.

Die Privatbrauerei Hirt konnte den Umsatz von 31,9 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 32,2 Millionen Euro im Jahr 2017 steigern. Gemeinsam mit den Handelswaren und dem Export gelangt man zu einem Gesamt-Getränkeabsatz von 154.100 Hektolitern (+0,1 %). Auffallend gut ist der Exportanteil, durch das aufgebaute Geschäft in Italien, Kroatien, Slowenien und den USA. 25.600 Hektoliter (19 %) des Biergeschäftes werden bereits im Ausland erwirtschaftet. Seit letztem Jahr erobert Hirter auch die Weinbranche. Durch die Übernahme der regionalen Weinagentur Jordan konnte ein Weinumsatz von 800.000 erwirtschaftet werden. Für dieses Jahr ist ein Plus von 25 Prozent (1 Mio. Euro) geplant, 2020 sollen 1,5 Millionen Euro zum Gesamtergebnis beitragen. Für den Erfolg wurden in den vergangenen drei Jahren über sechs Millionen Euro investiert. Neben dem Neubau des Verwaltungstraktes, dem neuen Labor, dem Film-Präsentationsraum und der Hirter Bierathek wurde auch in die Produktionstechnik sowie Produktion investiert.

Medaillenregen

Der Kärntner Betrieb darf sich auch über Qualitätsauszeichnungen freuen. Die Bier-Spezialitäten Hirter Privat Pils, Hirter Märzen, Hirter 1270 und Hirter Morchl, sind jeweils mit einem DLG-Gold ausgezeichnet (DLG – deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. – prämiert die besten Biere). Außerdem hat Bierpapst Conrad Seidl dem Hirter Kellermeister den Innovationspreis in seinem aktuellen Bier Guide 2018 verliehen. Erreicht wurde das mit der Verpackungsumstellung  vom Karton auf den praktischen 12er-Träger beim Hirter 1270, Hirter BioHanf und Hirter Kräuter Radler sowie beim Hirter Privat Pils. Außderm sparen zwei eigene Wasserkraftwerke zusammen 600.000 und eine Photovoltaikanlage mit 400.000 Kilowattstunden jährlich 230 Tonnen CO2 ein. Mit der Wärmerückgewinnung in der Produktion sowie der Verwendung von 94 Prozent Mehrweggebinden und regionaler Rohstoffe (500 Tonnen Braugerste aus Kärnten) zeigen, dass das Familienunternehmens auf Nachhaltigkeit setzt. Bestätigt wurde das vor kurzem durch die Ressourcen Management Agentur Richard Obernosterer und die Grazer Joanneum Research. Mit einem GWP (global warming potential ) von ca. 0,3 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Liter liegt Hirter im nationalen (ca. 0,4 kg CO2-Äq/Liter Getränk) sowie internationalen (ca. 0,6  kg CO2-Äq/Liter Getränk) Spitzenfeld.

Beliebter Arbeitgeber durch CSR

Die Brauereri ist sich der speziellen Rolle bewusst, ein bedeutendes Unternehmen der Region zu sein. Deswegen setzt der Betrieb auf Corporate Social Responsibility und damit auch bei den Investitionen und Umbauarbeiten auf regionale Lieferanten. Was die Mitarbeiter betrifft, sind deren Wohlbefinden und Gesundheit das übergeordnete Ziel. So werden mit den Hirter Gesundheitspass medizinische Vorsorgeuntersuchungen angeboten, es stehen Blutdruck-Messgeräte zur Verfügung, Ermäßigungen für Massagen im Unternehmen, Obst zur freien Entnahme genauso wie gesundes Essen zu ermäßigten Preisen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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