Direkt zum Inhalt

Historischer Erfolg für Ottakringer Gruppe

25.04.2018

Die Getränkegruppe Ottakringer hat im Vorjahr ein Rekordergebnis erwirtschaftet. Der Gewinn wird allerdings durch den Verkauf des ungarischen Sorgenkinds Pecsi belastet.

"Es war ein tolles Jahr. Es gelang uns, in allen drei Unternehmenssegmenten besser zu werden, als im Jahr zuvor, also sowohl bei Bier, als auch bei Mineralwasser sowie bei Handel- und Dienstleistungen.“, gab Ottakringer-Vorstandschef Sigi Menz bekannt. Menz wird mit Ende Juni als Miteigentümer in den Aufsichtsrat der Konzernmutter Ottakringer Getränke AG wechseln. Unter Menz‘ Führung schlossen sich zudem die beiden Service-Dienstleister der Unter­nehmens­gruppe zur Del Fabro & Kolarik GmbH zusammen, Öster­reichs größten Getränkefachgroßhändler.

Beste Ergebnisse trotz Belastung  

Das Familienunternehmen, das den Eigentümerfamilien Wenckheim und Menz gehört, konnte im Geschäftsjahr 2017 das Ergebnis vor Steuern von 13,12 auf 16,01 Millionen Euro, und somit auf Rekordniveau steigern. Der Getränke-Gesamtverkauf stieg um 3 Prozent auf 351 Millionen Liter. Der Umsatz stieg von 209,1 auf 218,6 Mio. Euro, das Betriebsergebnis EBIT (von 11,85 auf 15,35 Mio. Euro) und die EBIT-Marge (von 5,7 auf 7,0 Prozent). Der größte Anstieg verzeichnete die Ottakringer Getränke AG im Segment Bier. Der Verkauf und die Endkonsolidierung der ungarischen Brauerei Pecsi lassen das Konzernergebnis 2017 um rund 3,7 Mio. Euro schrumpfen. Pecsi galt seit vielen Jahren als Problemkind der Unternehmensgruppe. Trotz vieler Anstrengungen gelang es nicht, die südungarische Brauerei in die Gewinnzone zu führen. Aufgrund des Verkaufs übernahm die Ottakringer AG die Verbindlichkeiten der ungarischen Brauerei, trotzdem hat das Getränkeunternehmen unterm Strich 12,7 Mio. Euro verdient. 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung
Werbung