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Mit der Initiative "Mir schmeckt´s restlos" möchte Hofer die Lebensmittelüberschüsse weiter verringern.

Hofer engagiert sich gegen Lebensmittelverschwendung

30.09.2014

In einem österreichischen Haushalt landen jährlich Lebensmittel im Wert von durchschnittlich 300 Euro im Müll. Um dieser Verschwendung entgegen zu wirken, startet Hofer ab sofort gemeinsam mit seinen Kunden die Projekt 2020- Initiative „Mir schmeckt’s restlos“.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ - inspiriert von diesem Zitat von Erich Kästner ruft Hofer im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative Projekt 2020 Aktionen ins Leben, um die Welt gemeinsam ein Stück besser zu machen. Nach Bienenschutz, Grünstrom und Gesundheit widmet sich der Lebensmittelhändler heuer im „europäischen Jahr gegen Lebensmittelverschwendung“ dem sorgsamen Umgang mit dem Essen.

Nur ein Mindestmaß an Überschüssen
„Jedes Produkt, das nicht den Weg auf den Teller findet, ist eines zu viel - und zwar aus ethischen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen“, sind sich die beiden  Hofer-Generaldirektoren Friedhelm Dold und Günther Helm einig. Deshalb hat Hofer schon in der Vergangenheit  Maßnahmen gesetzt, um die Lebensmittelüberschüsse in den Hofer-Filialen auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren. So werden bei Hofer die benötigten Warenmengen täglich  von erfahrenen Mitarbeitern punktgenau bestellt und  die Restmengen von Obst, Gemüse, Brot, Gebäck und Frischfleisch abends preisreduziert verkauft.  Auch rechtzeitig vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums werden die Produkte preisgünstig angeboten. Wenn es dann noch überschüssige Lebensmittel gibt, werden diese an über 300 Landwirte und verschiedenen karitativen Organisationen abgegeben.

Stärkere Zusammenarbeit mit Sozialmärkten
In den vergangenen Monaten hat Hofer genau analysiert, wie viele Produkte - trotz all dieser Maßnahmen - in den Filialen übrig bleiben. Das Ergebnis: Nicht mehr verwertbare Lebensmittelüberschüsse betragen weniger als 0,6 Prozent des Lebensmittelumsatzes. Dies ist - auch im internationalen Vergleich - außerordentlich wenig, dennoch wird weiter an Optimierungen gearbeitet. „In einem ersten Schritt haben wir uns dazu entschieden, noch intensiver mit Sozialmärkten und Tafeln zusammen zu arbeiten. Unser Ziel ist, dass bis zum Jahr 2020 möglichst jede unserer Filialen überschüssige Lebensmittel an diese karitativen Einrichtungen abgibt“, erklären die Hofer-Generaldirektoren. Zusätzlich setzt Hofer auf die Unterstützung von Schülern und Kunden.

Herausforderung gemeinsam anpacken
Im Rahmen des Schulwettbewerbs „Mir schmeckt’s restlos“ sucht Hofer Österreichs beste Schulprojekte für weniger Lebensmittelverschwendung. Schüler der fünften bis achten Schulstufe aus ganz Österreich können ihre Projekte für kreative Restlverwertung, Einkaufsplanung und Bewusstseinsbildung einreichen - von der Infokampagne am nächsten Elternabend über das Anlegen eines Schul-Komposthaufens bis hin zum selbst gestalteten Restlkochbuch. Eine Jury, unter anderem besetzt mit Vera Russwurm aus dem Stakeholder-Beirat von Projekt 2020, wird die besten Projekte auszeichnen, wobei Preise im Gesamtwert von 5000 Euro winken. Mehr Informationen darüber gibt es unter www.lehrer.at/mirschmecktsrestlos. Und auf www.projekt2020.at können Kunden in einem unterhaltsamen Selbsttest herausfinden, welcher Typ im Umgang mit Lebensmitteln sie sind und bekommen dabei gleich wertvolle Tipps zur Einkaufsplanung, zur optimalen Lagerung und über Portionsgrößen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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