Direkt zum Inhalt
Hofer testet derzeit das Laserbranding von Produkten im Bereich Obst & Gemüse

Hofer forciert nachhaltige Verpackung

01.08.2018

Hofer bringt drei innovative, nachhaltigen Verpackungslösungen in seine Filialen: 100 Prozent biologisch abbaubare Obstknotenbeutel, Recycling-Müllbeutel aus den Kunststoffabfällen der Hofer-Filialen und Logistikzentren sowie Obst mit einer speziellen Lasergravur.

Die Reduktion von Plastikverpackungen ist in der Lebensmittelbranche ein allgegenwärtiges Thema. Die Menge an Plastik zu reduzieren ist das Ziel, doch gleichzeitig müssen Lebensmittel und andere Produkte vor Umwelteinwirkungen, wie Verunreinigungen, geschützt werden. Seit Jahren beschäftigt sich Hofer im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ intensiv mit dem Thema. Bei der umweltverträglicheren Verbesserung von Produktverpackungen orientiert sich der Lebensmittelhändler an den drei Hauptebenen „Reduce“ (Reduzieren), „Reuse“ (Wiederverwenden) und „Recycle“ (Recyclen) der international anerkannten Abfallhierarchie. Jetzt ist es dem Diskonter gelungen, gemeinsam mit Partnern, drei neue Verpackungen zu entwickeln, die den Kategorien entsprechen.

Komplett biologisch abbaubar

Ab August können Obst und Gemüse, statt in den konventionellen Knotenbeutel in Teilen von Vorarlberg, Tirol, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien in biologisch abbaubare Obst- und Gemüsesackerln verstaut werden. Diese sind um 3 Cent erhältlich komplett biologisch abbaubar, kompostierbar und können nach dem Einkauf zum Sammeln und Entsorgen von Biomüll weiterverwendet werden. Auch die Kunststoffabfälle, die in den Filialen und Logistikzentren des Lebensmittelhändlers anfallen (z.B. Plastikhandschuhe der BACKBOX, Wickelfolien aus dem Transport von Paletten), werden Teil einer Recyclingaktion. Hofer sammelte sie gezielt, um daraus Recycling-Müllbeutel erzeugen zu lassen. Rund 100 Tonnen Plastikmüll wurden zu diesem Zweck unternehmensintern gesammelt und zu „Recycling-Müllbeutel-120 Liter“ der Eigenmarke „folio eco“ verarbeitet. Diese speziellen Müllbeutel sind seit 16. Juli für kurze Zeit für Kunden erhältlich. Seit Kurzem testet die Supermarktkette im Obst & Gemüse-Bereich auch das Laserbranding von Produkten. Damit muss die notwendige Deklaration nicht mehr mittels Verpackungsfolie oder Sticker auf der Frucht angebracht werden. Das erste Produkt mit einem solchen Laserbranding sind Granatäpfel.

So wenig Verpackung wie möglich

Insgesamt möchte Hofer Waren unverpackt anbieten, beispielweise mit dem Verzicht auf Verpackungsfolie bei Bananen oder die Vermeidung von Plastikbeuteln bei Schuhen. Weitere Beispiele für das Engagement sind verkleinerte PET-Flaschen-Verschlüsse mit geringerem Materialeinsatz oder die Verwendung von Mehrwegkisten für den Transport von Obst und Gemüse aus Europa. Ein wichtiger Meilenstein erfolgte Anfang 2017 mit der Abschaffung der Einweg-Plastiksackerl. Seither können Kunden auf ein besonders günstiges Angebot an Mehrweg-Tragetaschen zurückgreifen, zum Teil auch mit Motiven namhafter österreichischer Künstler. 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Handel
08.10.2018

Wie kann man Konsumenten eine bewusste Ernährung, die körperliches Wohlbefinden mit Genuss verbindet, näherbringen? Das war die zentrale Frage des Rewe Stakeholder Forums 2018. Vorschläge zu dem ...

Thema
08.10.2018

Marketagent.com veröffentlichte das große Markenranking „Close To Me“. Eines steht fest der Lebensmittelhandel schwirrt in den Köpfen der Österreicher.

Vom Fleck weg startet Hofer mit 21 Artikel bei der "Zurück zum Ursprung"-Babynahrung
Handel
02.10.2018

Der Diskonter setzt mit seiner „Zurück zum Ursprung“ Bio-Babynahrung nicht nur neue Qualitätsstandards bei der Ernährung der Kleinsten, sondern komplementiert damit auch sein ZzU-Angebot und das ...

Tobias Fischer, Julian Briendl, Yannick Atzlinger, Leonie Hack und die Lehrerin Sindy Cserer (NMS Sattledt) freuen sich über das Obst und Gemüse von Hofer
Handel
01.10.2018

Ab Schulbeginn versorgt Hofer rund 2.500 Kinder kostenlos mit frischem Obst und Gemüse.

Handel
26.09.2018

Die veraltete Raumordnung kostet Arbeitsplätze. Eine neue Studie von Handelsverband, Initiative Wirtschaftsstandort OÖ und GAW Wirtschaftsforschung zeigt die "unsichtbaren Kosten" der Raumordnung ...

Werbung