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Hofer-Linie "NATURaktiv" nun ohne Palmöl

25.01.2019

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ hat sich Hofer zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen bekannt. Mit „Zurück zum Ursprung“ und „NATUR aktiv“ sind nun alle Bio-Eigenmarken des Diskonters absolut palmölfrei.

Die Bio-Nachhaltigkeitsmarke „Zurück zum Ursprung“ ist bereits seit ihrer Einführung im Jahr 2006 palmöl- und tropenölfrei. Seit 01. Jänner 2019 sind auch 100 % der „NATUR aktiv“ Bio-Erzeugnisse frei von Palmöl. Um Hofer-Kunden eine einfachere und bewusste Kaufentscheidung zu ermöglichen, werden palmölfreie Produkte künftig auf den Verpackungen gekennzeichnet.

Auch bei allen weiteren Artikeln hat sich der Diskonter das Ziel gesetzt, Schritt für Schritt die Palmbestandteile zu reduzieren und auf Tropenöle in Produkten zu verzichten. Dabei sollen Palmbestandteile wo immer möglich durch alternative heimische Öle ersetzt werden. Für Produkte, bei denen Palmbestandteile nicht auf Anhieb substituierbar sind, gilt nach wie vor das Ziel, Palmöl aus zertifizierten Quellen zu beziehen.

Wenn schon Palmöl, dann zertifiziert

Seit 01. Jänner 2016 stammen alle Zutaten mit Palmölbestandteilen in Food-Produkten der Hofer-Eigenmarken aus zertifizierten Quellen. Zudem hat man sich zum Ziel gesetzt, schnellstmöglich alle Non-Food Produkte mit zertifiziertem Palmöl zu beziehen. Bei der Umsetzung der Anforderungen einer nachhaltigen Beschaffung setzt Hofer auf Lieferkettenzertifizierungen und somit auf die Zertifizierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Erfüllung dieser Anforderungen wird bei den relevanten Lieferanten regelmäßig überprüft.

Hofer und die gesamte Unternehmensgruppe Aldi Süd sind bereits seit 2011 Mitglied im "Round Table on Sustainable Palm Oil" (RSPO). Diese internationale Initiative unter Beteiligung des WWF setzt sich für den Aufbau und die Kontrolle von globalen Standards zur nachhaltigen Produktion von Ölpalmen ein. „Unsere Natur leidet unter den dramatischen Folgen des inflationären Einsatzes von Palmöl."  erklärt Helene Glatter-Götz, Expertin für nachhaltige Ernährung beim WWF Österreich. "Wir müssen unseren Bedarf drastisch senken und Anbaubedingungen von Palmöl, aber auch von Ersatzölen, rasch und dauerhaft verbessern. Nur so können die Umweltauswirkungen minimiert werden. Ein simpler Komplettaustausch von Palmöl würde Probleme lediglich verlagern und nicht lösen“. Die Umweltschutzorganisation tritt daher für einen teilweisen und bedachten Ersatz von Palmöl durch heimische Produkte aus umwelt- und sozialverträglichen Quellen ein. Wo sinnvolle Alternativen fehlen, muss auch die Palmölproduktion strenge ökologische und soziale Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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