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Hofer plant zum Weltbienentag ein 3000 m2 großes Bienenparadies

16.05.2019

Vor sechs Jahren, im April 2013, hat Hofer den Bienenschutz als erstes Leuchtturmprojekt seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ auserkoren. Im Zuge des Bienenschwerpunkts unter dem Motto „Wir schwärmen für Bienen“ wurden viele Projekte umgesetzt, um den Bienen unter die Flügel zu greifen.

Zwei der wichtigsten Meilensteine erfolgten gleich zu Beginn: Zum einen die Errichtung des Hofer-eigenen, bio-zertifizierten Bienenhotels in Sattledt, welches mittlerweile etwa 400.000 Bienen beheimatet, zum anderen die Gründung eines Bienenschutzfonds gemeinsam mit dem Naturschutzbund. Gerade das Bienenhotel soll als sichtbares Symbol sowohl Mitarbeiter, als auch Kunden, Lieferanten und Partner auf die Bedeutung und Unverzichtbarkeit der Biene aufmerksam machen. Hofer veranstaltet seit 2013 jährlich einen „Tag des offenen Bienenstocks“ im Bienenhotel, bei dem interessierte Schüler einen Blick hinter die Kulissen der Imkerarbeit werfen können und Wissenswertes rund um das Leben der Honig- und Wildbienen erfahren. Der mit bisher über 400.000 Euro dotierte Bienenschutz-Fonds unterstützt lokale Bienenprojekte, die sich dem Schutz von Wildbienen und der Bewusstseinsbildung widmen. Roman Türk, Präsident des Naturschutzbund Österreich, zeigt sich über die zahlreichen Initiativen des Lebensmittelhändlers begeistert: „Wir sind froh, dass wir mit Hofer einen treuen Partner für den Bienenschutz gefunden haben.“

„Tag des offenen Bienenstocks“

Wenn viele neugierige Augen auf die Honigbienenstöcke im Bienenhotel gerichtet sind, dann ist es wieder einmal so weit: Am 28. Mai lädt Hofer die Volksschule und die Neue Mittelschule Sattledt ins Bienenhotel neben der Firmenzentrale ein und freut sich jetzt schon auf das Erscheinen zahlreicher wissensdurstiger Schüler. Auf diese warten informative Führungen durch das Bienenhotel mit dem fachkundigen Imker Florian Peterstorfer, welcher ihnen dabei spannende Details zum Alltag der rund 400.000 geflügelten Mitarbeiterinnen erzählt und ihren wissbegierigen Fragen Rede und Antwort steht: „Als Imker arbeitet man nicht nur mit den Honigbienen, man ist auch für ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit verantwortlich. Eine wunderschöne Aufgabe, welche durch ihren enormen Einfluss auf das Ökosystem einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt einer intakten Umwelt leistet.“ Wenn junge Menschen diesen wertschätzenden Umgang mit Bienen erlernen, wirkt sich das auch nachhaltig positiv auf die Zukunft aus.

Bienen schützen und unterstützen

Ein besonderes Augenmerk der Projekte im Rahmen des Bienenschutzfonds liegt auf dem Schutz des natürlichen Lebensraums von Wildbienen, zu denen auch Hummeln gehören. So wurden bisher beispielsweise blütenreiche Straßen- und Wegränder in der Gemeinde Ritzing im Burgenland gepflanzt und ein Projekt zur Pflege und zum Erhalt von alten Obstbäumen auf Streuobstwiesen im Naturpark Obst-Hügel-Land in Oberösterreich umgesetzt. „Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Hofer haben wir für Gemeinden einen Bienenschutzfolder mit praktischen Tipps, beispielsweise wie Wegränder in bienenfreundliche Naturräume verwandelt werden können, entwickelt“, erzählt Türk. Vom Erfolg der vorangegangenen Projekte angespornt, feilt Hofer aktuell an der Planung und Umsetzung neuer Pilotprojekte. Allen voran wird die Begrünung einer an der Hauptniederlassung in Sattledt befindlichen Fläche in Angriff genommen: Noch 2019 lässt Hofer ein 3000 m2 großes Grundstück in eine bunte Blumenwiese verwandeln und ein wahres Bienenparadies entstehen. Auch bei weiteren Zweigniederlassungen und bei ausgewählten Filialen werden naturnahe Begrünungen von Parkplatzflächen pilotiert. Auf diesem Wege setzt Hofer einmal mehr ein farbenfrohes Zeichen für den Bienenschutz.

Und auch die Facebook-Community von Hofer war immer wieder im Zeichen des Bienenschutzes aktiv. So pflanzten 2013 über 70.000 Fans eine riesige virtuelle Blumenwiese mit vielen Blumenwiesen-Fotos. Und auch das Maskottchen des Leuchtturmprojekts, die kleine Biene Hobee, hat ihren Namen von der Facebook-Community erhalten und schwirrt seither immer wieder auf der Facebook-Seite von Hofer vorbei.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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