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Hofer setzt sich im Rahmen des Projekts „Mir schmeckt’s restlos“ gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein.

Hofer schmeckt’s restlos

07.05.2018

Der Lebensmittelhändler setzt einen neuen Schritt gegen Lebensmittelverschwendung: Mit Informationen zum Mindesthaltbarkeitsdatum und zum Verbrauchsdatum unterstützt Hofer die Kunden dabei zu erkennen, wann Produkte wirklich in den Müll gehören.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ setzt sich Hofer bereits seit mehreren Jahren gegen Lebensmittelverschwendung ein. Bereits seit 2017 spenden alle Filialen unverkäufliche Lebensmittel an Tafeln und Sozialmärkte. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms ist die rechtzeitige Preissenkung vor Erreichen des Haltbarkeitsdatums. Große Fortschritte brachte auch die „Backbox“. Denn das Konzern-eigene Brot- und Backwarensystem ermöglicht bedarfsgerechtes Backen für einen möglichst kleinen Restbestand. Außerdem wird Brot vorm Vortag reduziert angeboten. Mit der Initiative „Mir schmeckt’s restlos“, die Hofer 2014 gestartet hat, will der Diskonter jetzt noch stärker das Kunden-Bewusstsein bezüglich der Thematik fördern. Zu diesem Zweck werden ab sofort auf der „Projekt 2020“-Website auch Infos zu den Themen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum angeboten.

Verpackungen: „So wenig wie möglich“

Ein weiterer Aspekt dem sich die Aldi-Tochter annimmt, ist das Problem Verpackungen. Einerseits schaden sie der Umwelt, andererseits können Produzenten, nicht völlig darauf verzichten Lebensmittel etc. vor Umwelteinwirkungen zu schützen. Aus diesem Grund verfolgt der Händler, gemeinsam mit seinen Lieferanten das Motto „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“, um die Verwendung von Verpackungsmaterialien zu minimieren. Ein Beispiel dafür ist die PE-Folien-Verpackung von Salatgurken, die Plastikalternative erhält Frische und verringert den Feuchtigkeitsverlust für eine längere Haltbarkeit. Die Abfallrate im Handel konnte so um 50 Prozent reduziert werden.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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