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Hofer (im Bild Generaldirektor Günther Helm) geht es bei dem neuen Projekt um die Bedeutung der Landwirtschaft für unser Leben

Hofer stärkt Landwirtschaft den Rücken

13.02.2017

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ widmet Hofer sein neues Leuchtturmprojekt „Genuss aus eigener Hand – Gemeinsam für Lebensmittel mit Kultur“ der Landwirtschaft, ihren Erzeugern, ihren Produkten und Konsumenten. Das Ziel: Aufzuzeigen, woher Lebensmittel kommen, wie sie produziert werden und wie man mit einfachen Mitteln selbst zum (An-)Bauer wird.

Obst und Gemüse aus dem Mostviertel, Milch aus den Kitzbüheler Alpen, Getreide aus dem Machland und Fleisch aus verantwortungsvoller regionaler Haltung: Österreichs Landwirtschaft gehört zu den besten der Welt und sorgt für den Erhalt der Natur mit ihrer reichen Arten- und Sortenvielfalt. In den letzten zehn Jahren mussten jedoch jährlich mehr als 2.000 Landwirte ihren Hof aufgeben, ihre Betriebe verkaufen oder verpachten. Da jeder Einzelne dazu beitragen kann, diesen Kurs zu ändern und weil nachhaltige Ernährung mit dem Bewusstsein für die Umwelt und den Wert der Lebensmittelerzeugung beginnt, widmet Hofer im Rahmen des Leuchtturmprojektes das Jahr 2017 diesem Thema.

Bei Hofer stammt ein sehr großer Teil des Lebensmittelsortiments aus Österreich. In manchen Bereichen ist der Österreich-Anteil besonders hoch: sämtliche Frischeier, nahezu 90 % der Backwaren und über 70 Prozent der Fleisch- und Wurstwaren kommen aus Österreich. Rund 90 Prozent des Einkaufsvolumens bei Milchprodukten wie Trinkmilch, Schlagobers, Naturjoghurt, Sauerrahm, Topfen und Butter entstammt heimischer Landwirtschaft, sowie in der jeweiligen Saison nahezu sämtliches national verfügbares Obst und Gemüse und alle Produkte der Bio-Linie „Zurück zum Ursprung“.

Verlässliche Partnerschaft

Hofer möchte als einer der größten Lebensmittelhändler den Bauern auch in Zukunft ein verlässlicher Partner sein. Mit vielen verbindet das Unternehmen bereits eine jahrzehntelange Partnerschaft. Besonders mit „Zurück zum Ursprung“ schafft Hofer einen echten Mehrwert für Bauern, Umwelt und Tiere, sichert faire Bezahlung und damit eine Zukunftsperspektive für viele Regionen. Hofer-Kunden können dank dem Know-How der Ursprungs- Bauern aus jährlich über 400 nachhaltigen Bio-Lebensmitteln wie Getreide, Obst und Gemüse, Eier, Fleisch- und Wurstwaren sowie Molkereiprodukten wählen. Und das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut.  Außerdem hat Hofer, gemeinsam mit der Firma Hütthaler,  im Jänner dieses Jahres mit „FairHOF“ in der konventionellen Landwirtschaft einen wichtigen Schritt für mehr Fairness in der Tiermast gesetzt. Ziel des FairHOF-Projektes ist es, die Haltungsbedingungen für Schweine zu verbessern und Bauern mit fairen Preisen, wie garantiertem Mindestpreis sowie eigenem Projektzuschlag und langfristigen Abnahmegarantien zu unterstützen.

Umweltgerechte Herstellung

Unter „Projekt 2020“ bündelt Hofer seit Frühjahr 2013 sämtliche Nachhaltigkeitsaktivitäten. Dazu gehören bestehende Umstellungs- und Optimierungsprozesse ebenso wie Leuchtturmprojekte, die sich durch aktive Kundeneinbindung auszeichnen. Inhaltlich konzentrieren sich die neuen Projekte auf die fünf Schwerpunkte Gesundheit, Klimaschutz, Ressourcen, Vertrauen und Miteinander. „Mit ‚Genuss aus eigener Hand‘ möchten wir das Bewusstsein für die Bedeutung der Landwirtschaft stärken. Die Werte Nachhaltigkeit, Transparenz, Fairness und ein starker Österreich-Bezug haben für uns Priorität. Diesen Weg werden wir verstärkt fortsetzen und die lokale Landwirtschaft mit ihren Frischeprodukten und deren umweltgerechter Herstellung unterstützen“, erklärt Generaldirektor Günther Helm das neue Projekt.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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