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Hofer startet Verpackungsmission

24.09.2018

Mit dem Projekt „Die Hofer Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln“ stellt  sich Hofer dem Thema Verpackungen und setzt sich hohe Ziele zur Müllreduktion. Einen Schritt vorwärts hat der Diskonter bereits in Sachen Tierwohl gemacht.

Seit mehreren Jahren arbeitet Hofer im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ daran, Verpackungsmaterial zu reduzieren oder nachhaltiger zu gestalten. Jetzt hat die Lebensmittelkette eine neue Strategie um die Menge an Müll, die in den Filialen anfällt zu reduzieren. Das Projekt „Die Hofer Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln.“ basiert auf drei Ebenen und soll die Verpackungsmenge bis 2025 um 30 Prozent reduzieren. Bis 2022 sollen zusätzlich 100 Prozent der Eigenmarken-Verpackungen recyclingfähig sein. Der Diskonter plant die Reduktion der Verpackungsmenge bisher mit besonderem Fokus auf Obst und Gemüse. Daher soll auch das Angebot an unverpackten Produkten stetig erweitert werden. Zusätzlich testet der Lebensmittelhändler als Maßnahme in diesem Bereich auch das Laserbranding von Produkten, sodass die notwendige Deklaration nicht mehr mittels Verpackungsfolie oder Sticker auf der Frucht angebracht werden muss. Die ersten Früchte die so gekennzeichnet werden sind Granatäpfel und Kiwis.

Verzicht, Mehrwegalternativen und Kreislaufwirtschaft

Weitere Beispiele für die Reduktion von Plastikmüll bei Eigenmarken-Produkten sind etwa der Verzicht auf Verpackungsfolie bei Bananen.  Auch durch die Umstellung auf umweltfreundliche Papiersticker, die Vermeidung von Plastikbeuteln bei Schuhen, sowie mit der Verwendung von verkleinerten PET-Flaschen-Verschlüssen, können jährlich knapp 50 Tonnen Kunststoff eingespart werden. Die zweite Ebene der Initiative machen der Verzicht von Einwegplastik und die verstärkte Verwendung von Mehrwegalternativen aus. Daher sind beispielweise Hofer-Plastiksackerl schon seit 2017 Geschichte. Außerdem transportiert der Diskonter Obst und Gemüse möglichst in Mehrwegkisten, wodurch alleine 2017 schon 4.300 Tonnen Karton eingespart werden konnten. Zur letzten Ebene gehört die Erhöhung der Recyclingfähigkeit, in den Lebensmittel-Bereichen wo Verpackungen nicht zu vermeiden sind und die Stärkung der Kreislaufwirtschaft. Damit unterstützt die Handelskette die Pläne, die die EU-Kommission mit der Plastikstrategie jüngst vorgelegt hat. Darüber hinaus unterstützt die Aldi-Tochter Studien und Forschungsprojekte, die sich mit der Recyclingfähigkeit von Produktverpackungen beschäftigen, wie z. B. für Verpackungen von Joghurts.

Extra viel Tierwohl-Garantie

Der Händler zeigt sein nachhaltiges Engagement ebenfalls in Sachen Tierschutz. Die Hofer-Tierwohl-Marke „FairHOF“, die im Jänner 2017 startete, unterstützt nicht nur die artgerechte Tierhaltung, sondern trifft auch auf großen Zuspruch.  Aus diesem Grund wird das Sortiment jetzt erweitert.  Neben Produkten aus Schweinefleisch gibt es künftig auch Geflügel- und Molkereiprodukte. Den Ausbau des Projekts machten der Geflügelproduzent Hubers Landhendl sowie die Gmundner Molkerei möglich. Die Eigenmarkte des Diskonters garantiert eine artgerechte Haltung, die den Tieren erlaubt, ihr natürliches Sozialverhalten auszuleben. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Gesundheit der Tiere gelegt. Neben einem erhöhten Tierwohl zählt auch die Förderung der beteiligten Bauern zu den übergeordneten Zielen von FairHOF.  Durch den Aufschlag bei der Bezahlung sowie die Abnahmegarantie der Produkte unterstützt die Supermarktkette die österreichische, kleinstrukturierte Landwirtschaft und gibt Jungbauern eine abgesicherte Zukunft.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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