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Projektinitiator und Projektleiter Bernd Strauß übergibt einen Hummelnistkasten an Kürbisbuaer Rupert Hütter in der Oststeiermark.

Hofer unterstützt die Hummelforschung

03.07.2014

Der Hofer-Bienenschutzfonds nimmt sich innerhalb des Projekts 2020 nun auch der Hummeln an. Mit der Untersuchung „Hummeln im Kürbisbau“ will Hofer gemeinsam mit dem Naturschutzbund den Rückgang bei den Hummelbeständen bremsen.

Kürbisblüten haben es Hummeln besonders angetan, daher sind Hummeln die wichtigsten Bestäubern der steirischen Traditionspflanze. Doch besonders in landwirtschaftlich intensiv genutzten Teilen der Steiermark, wo der Kürbis eine wichtige Einnahmequelle der Bauern darstellt, werden ökologisch intakte Flächen immer weniger, genauso wie die Bestände von Hummeln und anderen Wildbienen. Langfristig bedeutet das verminderte Ernteerträge bei Kürbiskernen. Der Lebensmittelhändler Hofer startet daher als Teil seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ gemeinsam mit den Hummelexperten des Naturschutzbundes und mehreren Landwirten ein einzigartiges Forschungsprojekt, um den geflügelten Brummern in der Ost-Steiermark unter die Flügel zu greifen.

Acht Kürbisbauern machen mit
Ziel des Projektes „Hummeln im Kürbisanbau“ in der Ost-Steiermark ist, die große Bedeutung verschiedener Hummelarten zur Bestäubung von Kürbissen klar zu belegen. Acht Kürbisbauern aus verschiedenen Ecken der Ost-Steiermark machen bei dieser Initiative mit. Sechs davon erhielten Ende Mai Nistkästen mit je zwei Hummelvölkern zum Aufstellen in genau definierten Kürbisfeldern. Dabei kommen verschiedene Hummelarten zum Einsatz. Unter anderem wurde in den ersten Wochen der Blütezeit im Juni z. B. untersucht, wie viele der aufgestellten Hummeln auch tatsächlich Blüten besuchen. Die restlichen zwei Bauern müssen ohne Hummelstöcke auskommen, denn sie werden als „Kontrollgruppe“ eingesetzt. Einer der beiden hat seine Felder in einer ökologisch günstigen Lage. Auf seine Ergebnisse ist man besonders gespannt. „Bei der Auswahl der Landwirte haben wir bewusst darauf geachtet, dass es sich um intensiv bewirtschaftete, monokulturell geführte Betriebe handelt. Gerade hier mangelt es an Bestäubern, weshalb wir ideale Bedingungen für unser Projekt vorfinden. Die Ergebnisse werden klarer und aussagekräftiger sein, “ so der Projektleiter Bernd Strauß. Nach der Kürbisernte im Herbst werden Experten gemeinsam mit den Bauern den Ertrag an Kürbiskernen bei allen acht Feldern auswerten. Um eine wissenschaftliche Aussage zur Bedeutung von Hummeln machen zu können, ist eine Fortsetzung des Projekts im nächsten Jahr geplant.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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