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Werner Lampert bei Klement und Johannes Knapp, die für "Zurück zum Ursprung" die Murauer Bio-Heumilch herstellen.

Hofer weist regionalen Mehrwert aus

21.10.2015

Welchen zusätzlichen Wert hat ein „Zurück zum Ursprung“-Produkt für eine bestimmte Region im Vergleich zu einem konventionell hergestellten Erzeugnis? Diese Zahl wird bereits ab Mitte Oktober auf der Verpackung der Murauer Bergbauern Bio-Heumilch zu sehen sein. Bis Mitte 2016 werden alle 350 Produkte der Bio-Marke von Hofer mit dem vierten Nachhaltigkeitswert gekennzeichnet sein

Mit dem innovativen Nachhaltigkeitswert macht „Zurück zum Ursprung“ transparent, was Regionalität im Detail bedeutet und was sie wirklich bringt. Dahinter steckt ein von Hofer in Auftrag gegebenes und vom unabhängigen Forschungsinstitut für biologischen Landbau - kurz FiBL - entwickeltes Berechnungsmodell: Mithilfe von 28 Indikatoren zeigt es auf, wie und in welchem Ausmaß die Herkunftsregion von einem „Zurück zum Ursprung“-Produkt im Vergleich zu einem konventionellen profitiert.

Den Mehrwert für die Region beziffen
Bei der „Murauer Bergbauern Bio-Heumilch“ sind es vor allem die regionale Wertschöpfung, der Milchpreiszuschlag sowie die Arbeitsplatzschaffung und -sicherung, die für den 80%igen Mehrwert des Produkts für die Region ausschlaggebend sind. „Regionalität hatte von Anfang an für uns oberste Priorität, und damit meinen wir nicht die Herkunft eines Produktes, sondern alle Aspekte der Nachhaltigkeit, also Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft“, erklärt Werner Lampert, Biopionier und Initiator der Hofer-Bio-Marke „Zurück zum Ursprung“. „Mit dem neuen Berechnungsmodell können wir nun erstmals diesen Mehrwert für die Regionen beziffern und zeigen, wie alle Beteiligten entlang der gesamten Wertschöpfungskette profitieren.“

Mehr Sicherheit und langfristige Planung
Die Zusammenarbeit mit „Zurück zum Ursprung“ bringt auch den Murauer Milchbauern zahlreiche Vorteile: So erhalten die Ursprungsbauern für ihre Milch einen garantierten Projektzuschlag von „Zurück zum Ursprung“, der langfristig bis 2020 fixiert ist und derzeit rund 60 Prozent des konventionellen Milchauszahlungspreises ausmacht. „Die Preisschere zwischen konventioneller und Bioqualität wird immer größer. Mit ‚Zurück zum Ursprung‘ bleibt den Bauern auf jeden Fall mehr monatliches Milchgeld übrig. Der garantierte Preiszuschlag über viele Jahre gibt den Bauern Sicherheit und ermöglicht ihnen eine langfristige Planung“, so Lampert.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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