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Initiative "Ideen gegen Armut": Die Preisträger stehen fest

07.11.2007

Mit der Initiative "Ideen gegen Armut" hat die Coca-Cola Österreich Foundation gemeinsam mit dem Standard und dem NPO-Institut der WU-Wien im Juni ein innovatives Projekt zur Armutsbekämpfung und Armutsprävention in Österreich gestartet.

Preisträger Mag. Dr. Werner Titelbach mit Mag. Philipp Bodzenta, Communications Manager, Coca-Cola Österreich

Insgesamt 37 Projekte wurden beim "Ideen gegen Armut Innovationspreis" eingereicht. Gestern wurde das Siegerprojekt "Sinnvoll tätig Sein", das sich die Unterstützung von Erwerbsarbeitslosen zum Ziel gesetzt hat, präsentiert. Mit der Förderung von 50.000 Euro soll das Siegerkonzept nun realisiert werden.

Die Initiative "Ideen gegen Armut", initiiert von der Coca-Cola Österreich Foundation in Zusammenarbeit mit der Tageszeitung "Der Standard" und dem Forschungsinstitut für Non-Profit Organisationen der Wirtschaftsuniversität Wien, unterstützt die Umsetzung von sozialen Projekten in Österreich. Zur Teilnahme am Innovationspreis 2007 eingeladen waren Organisationen, Gruppierungen sowie Einzelpersonen, deren soziale Projekte (Start-Ups) das Thema Armut beinhalten und in Form eines Businessplans bereits umsetzungsreif sind.

"Sinnvoll Tätig Sein" für nachhaltige Armutsbekämpfung

Aus den zahlreichen Einreichungen entschied sich die Jury für die Förderung des Projektes "Sinnvoll Tätig Sein", das von Mag. Dr. Werner Titelbach initiiert und koordiniert wird. Das Projekt soll Erwerbsarbeitslose, die durch den Arbeitsmarkt keinen adäquaten Arbeitsplatz finden können, maßgeblich dabei unterstützen, nach eigenen Ideen in Projektteams sinnvolle Tätigkeitsprojekte aufzubauen und durchzuführen. Durch fachliches Coaching soll den Projekt-Initiativgruppen aktiv geholfen werden, ihre Unternehmens- und Projektideen umzusetzen und mit strategischen Partnern vernetzt zusammenzuarbeiten. In seiner bisherigen Zusammenarbeit mit Erwerbsarbeitslosen hat Mag. Dr. Titelbach starken Handlungsbedarf geortet: "Viele Erwerbsarbeitslose sind alleine nicht in der Lage, selbst mit eigenen Unternehmensideen aktiv zu werden. Die Initiative "Sinnvoll Tätig Sein" soll als Impulsgeber den Betroffenen ermöglichen, bisher verborgen liegende Fähigkeiten einzusetzen.
Durch den Innovationspreis besteht nun endlich die Möglichkeit, das Projekt zu starten," freut sich der Preisträger über die Auszeichnung.
Die Unterstützungsleistung im Rahmen der Initiative "Ideen gegen Armut" in der Höhe von 50.000 Euro ermöglicht nun die Realisierung dieses kreativen Ansatzes und ist als Social Venture Capital zu verstehen. Jurymitglied Mag. Philipp Bodzenta, Communications Manager, Coca-Cola Österreich, begründet die Auswahl des Siegerprojekts: "Die Vielzahl der kreativen und unterstützungswürdigen Einreichungen hat die Entscheidung nicht leicht gemacht. Letztlich ist mit "Sinnvoll Tätig Sein" ein echtes Venture Projekt ausgewählt worden, das ohne unsere gemeinsame Förderung wahrscheinlich nicht realisiert werden könnte."

Weitere Nominierungen für den Innovationspreis

Neben dem Siegerprojekt wurden weitere drei Einreichungen als Zweitplatzierte ausgezeichnet:

Das Projekt "Be Free - abz Austria" will im Bereich der Schuldenprävention besonders bei armutsgefährdeten Alleinerziehenden und kinderreichen Familien ansetzen. Mittels themenspezifischer Workshops und Einzelcoachings erhalten die Betroffenen professionelle Unterstützung, zentraler Aspekt im Kontext der Schuldenprävention ist der Erwerb von "financial literacy".

Bei "Tantalus soll essen - die Armutskonferenz" steht das Recht auf Partizipation von betroffenen Personen im Vordergrund. Die Einbindung von Erfahrungen und Sichtweisen und die aktive Teilnahme an Lösungsprozessen und Projekten soll durch die Schaffung von betreuten Treffpunkten ermöglicht werden.

"Startbahn", ein Konzept der Caritas Vorarlberg, soll die "Jugendlichen im Graubereich, die weit weg von Struktur, Qualifizierung und Arbeit sind" an den Arbeitsmarkt heranführen. Die Gewöhnung an die Regelmäßigkeit des Arbeitsalltags, begleitende Sozialarbeit und die Begleitung zu einem positiven Schulabschluss sollen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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