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Investitionsoffensive mit Standorterweiterung

30.05.2007

Österreichs fünftgrößte Molkerei, die Alpenmilch Salzburg, konnte 2006 die dynamische Unternehmensentwicklung der letzten Jahre weiter fortsetzen und ihren Umsatz um 5%, von 92,5 Mio. Euro (2005) auf 96,9 Mio. Euro (2006), erhöhen.

Sowohl bei der Gesamtentwicklung, als auch in Kernsegmenten wie z. B. bei der Frischmilch, liegt das Ergebnis der Alpenmilch Salzburg deutlich über dem Branchenschnitt.
Wesentliche Erfolgsfaktoren für den konsequenten Wachstumskurs sind: hohe Produktqualität, Ausweitung der Bio-Vermarktung und eine dynamische Exportentwicklung. Mit dem Spatenstich zur Erweiterung des Unternehmensstandortes setzt die Alpenmilch Salzburg am 12. Juni 2007 einen wichtigen Schritt hin zu weiterem Unternehmenswachstum und Produktionsausweitung. Die Alpenmilch Salzburg beschäftigt derzeit 157 Mitarbeiter und ist damit einer der wichtigsten Arbeitgeber Salzburgs.

Ehrgeiziges Ziel
Für 2007 hat sich die Alpenmilch Salzburg ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Erstmals soll ein Umsatz jenseits der 100 Mio. Euro erreicht werden.
„Einmal mehr konnten wir uns stärker als der Rest des Marktes entwickeln und das Umsatzwachstum der letzten Jahre nochmals deutlich verstärken“, freut sich Alpenmilch-Geschäftsführer DI Hans Steiner. „Damit sind wir für den wachsenden europäischen Wettbewerb und für die in unserem Unternehmen bevorstehende Expansions- und Investitionsphase bestens gerüstet.“ Die dynamische Entwicklung des Exports, mit einem Exportanteil von 33% und einer Verdoppelung des Umsatzes in den Zukunftsmärkten der neuen EU-Mitgliedsstaaten zeigt, dass Salzburgs Milchprodukte auch bei harter Konkurrenz im Ausland stark nachgefragt sind. Als Türöffner im Export erwies sich 2006 vor allem das Erfolgskonzept der Mozart-Drinks und Mozart-Desserts.
Neu erschlossen wird 2007 auch der Exportmarkt USA: Als einer der ersten Molkereien in der EU gelang es der Alpenmilch Salzburg, ausgewählte Milchbauern und den Verarbeit­ungs­betrieb nach den besonders strengen amerikanischen Bio-Kritierien (NOP) zu zertifizieren. Seit dem Ende des 1. Quartals 2007 wird der seit 1995 in Salzburg produzierte „Gran formaggi“ in dieser hochstehenden Bioqualität über den Atlantik geliefert.

Kernsegmente steigen
Während die generelle Markt­entwicklung in Österreich bei Kernsegmenten wie Milch (–5,9%) rückläufig ist, erzielte die Alpenmilch bei der Frischmilch (inkl. ESL-Milch) ein Umsatzplus von 3,05%. Auch bei Naturjogurt, Obers, Milchmischgetränken und Frischkäse hat sich der Salzburger Traditionsbetrieb besser als der Marktdurchschnitt entwickelt.
Auch die seit mehreren Jahren erfolgreiche Dachmarke tutgut hat Markenpräsenz und Umsatz von Salzburgs größter Molkerei weiter gefestigt:
Vier Jahre nach der Markteinführung von tutgut erfreuen sich die mehrfach ausgezeichneten tutgut Lecithin-Produkte großer Beliebtheit. Allein 2006 stieg die Nachfrage um fast ein Viertel. tutgut Lecithin war 2006 Markführer in der Kategorie der Milchmischgetränke auf Sauermilchbasis.

Biomilch stark im Trend
Im Jahr 2006 lieferten 2.800 Salzburger Bauern insgesamt 156,3 Mio. kg Milch an die Alpenmilch Salzburg (2005: 156,5 Mio. kg von 2.900 Bauern). Damit konnte die angelieferte Milchmenge trotz der – bedingt durch den Strukturwandel – leicht zurückgehenden Zahl der zuliefernden Bauern konstant gehalten werden.
28,4 Mio. kg der angelieferten Milch war Bio-Milch – damit ist der Anteil der Bio-Milch im Vergleich zum Vorjahr um 800.000 kg gestiegen. Stark ist das Unternehmen bei Auszeichnungen: Gleich sieben Alpenmilch-Produkte, darunter die tutgut Lecithin Buttermilch und die tutgut Molkedrinks, wurden mit dem Gold der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ausgezeichnet. Bei der internationalen Landwirtschafts- und Nahrungsmittelmesse im slowenischen Gornja Radgona erhielt die Alpenmilch Salzburg mit 1 x Gold, 4 x Silber und 2 x Bronze wertvolle Auszeichnungen. Auch Mozart wurde prämiert: Bei der größten italienischen Lebensmittelmesse, der Cibus 2006 in Parma, erhielt der Mozart-Dessertdrink den Innovationspreis 2006.

Neue Produkte
Rund ein Drittel der an die Alpenmilch Salzburg gelieferten Milch wird zu Käse weiter verarbeitet: Jährlich verkauft die Salzburger Molkerei rund 5.500 Tonnen Käse. In diesem Jahr will die Alpenmilch Salzburg die Käseproduktion noch weiter ausbauen. Neben dem Anfang Mai eingeführten „Kapuzinerberg“-Käse wird im Sommer 2007 der Almamonte, ein halbharter Schnittkäse nach süditalienischem Rezept, in Italien vermarktet. Bereits im Frühjahr 2007 wurden die 0,1% Trink- und Fruchtjogurts ohne Zuckerzusatz eingeführt; damit reagiert die Alpenmilch Salzburg auf das verstärkte Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten. Die neuen Trink- und Fruchtjogurts gibt es in den vier Geschmacksrichtungen Erdbeere, Vanille, Kirsche und Ananas. Auch die neuen 1%-Fett-Trinkjogurts garantieren volles Geschmackserlebnis ohne Zuckerzusatz. Mit Mango und Ananas-Papaya werden die beliebtesten Molke-Sorten als Trinkjogurt angeboten.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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