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Inzersdorfer-Firmenporträt "Das Dosenwunder"

16.09.2005

Ende 2003 wurde eines der traditionsreichsten Unternehmen der österreichischen Lebensmittelbranche, die Inzersdorfer Nahrungsmittelwerke, an die Vivatis AG verkauft. Martina Pecher, die in den letzten Jahren Mitglied der Firmenleitung war, erzählt im soeben in der Österreichischen Verlagsgesellschaft erschienenen Buch "Das Dosenwunder" die Geschichte der Inzersdorfer - von Suppenextrakten und Aufstrichen, Marmeladen und Fertigmenüs, von den Light-Produkten der 1990er Jahre bis zum Verkauf der Konservenproduktion. Ein Stück österreichischer Wirtschaftsgeschichte, mit dem ein weiter Bogen von der Monarchie über zwei Weltkriege, den Wiederaufbau und den EU-Beitritt bis zur Gegenwart gespannt wird.

"Das Dosenwunder" gibt u.a. Antwort auf die Fragen, warum "Persil" zu "Inzersdorfer" wurde, warum Franz Antel Tantiemen für das Inzersdorfer Szegediner Krautfleisch bezieht und warum aus "Schmalzfleisch" "Fleischschmalz" wurde.

Illustriert wird das reich ausgestattete Werk von rund 130 Abbildungen, darunter auch Werbesujets der 1920er bis 1990er Jahre. Die Österreichische Verlagsgesellschaft begründet mit dem "Dosenwunder" die Reihe "Unternehmen in Österreich", in der heimische Traditionsunternehmen porträtiert werden.

Martina Pecher, Das Dosenwunder
Die Inzersdorfer Nahrungsmittelwerke zwischen Familie und Globalisierung Österreichische Verlagsgesellschaft 2005. 120 Seiten, geb., SU, durchgehend vierfärbig mit 136 Abb., 2 Lesebändchen (rot, weiß), EUR 23,00 ISBN 3-7067-0040-9

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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