Direkt zum Inhalt

Jugend taucht ein ins Sozialleben

02.02.2009

Internetseiten für soziales Netzwerken und Foto- bzw. Video-Sharing sind unter den österreichischen Jugendlichen sehr beliebt und enorm bekannt. Dies ist das Ergebnis der Studie "Jugend Online 2008" der GfK Austria Sozialforschung, die unter 1.200 Jugendlichen zwischen 12 und 24 Jahren durchgeführt wurde.

Cybercrime zählt 2016 zu den drei größten Risiken für Unternehmen.

42 % fühlen sich einer Online Community zugehörig, und fast die Hälfte würde Freunde und Freundinnen, die sie bislang nur Online kannten, auch treffen wollen. Weitere Forschung zu diesem Thema wird nun vom Österreichischen Institut für Jugendforschung durchgeführt, erste Ergebnisse werden im Herbst 2009 vorliegen.

Social Networking und Videosharing à la Facebook und YouTube sehr bekannt und beliebt

Was in der bereits vorliegenden Studie der GfK Sozialforschung auffällt ist u. a. die Geschwindigkeit, mit der sich Anwendungen, die es erst seit relativ kurzer Zeit gibt, bei den Jugendlichen durchgesetzt haben: Internet-Anwendungen, die es erlauben, sich mit anderen Usern online zu vernetzen und ohne viel Aufwand eigene Inhalte wie Fotos, Videos oder kurze Texte ins Netz zu stellen (Stichwort: Web 2.0), gibt es erst seit wenigen Jahren (z.B.: YouTube wurde 2005 gegründet, Facebook im Jahr 2004) und haben innerhalb kürzester Zeit enorme Nutzerzahlen erreicht, so auch in Österreich.

9 von 10 österreichischen Jugendlichen kennen öffentlich zugängliche Foto- und Video-Sharing Seiten wie YouTube und fast zwei Drittel nutzen solche Websites einmal monatlich oder öfter. Ähnlich sieht es bei Websites aus, die soziales Netzwerken im Internet ermöglichen (z.B. Facebook oder MySpace): 86 % haben schon einmal von solch einer Website gehört und beinahe die Hälfte der 12- bis 24-Jährigen greift einmal im Monat oder öfter auf eine Website dieser Art zu.

Freundeskreise reichen bis in den Cyberspace

Wie sehr das Internet schon zum Sozialleben von Österreichs Jugendlichen gehört, zeigt sich auch daran, wie sie über das Internet denken: 4 von 10 Jugendlichen stimmen, wenn auch mit unterschiedlichem Nachdruck, zu, dass sie sich einer Online Community, wie sie sich um Diskussionsforen oder Soziale Netzwerk-Seiten bilden kann, zugehörig fühlen.
Internationale Forschungsarbeiten des Österreichischen Instituts für Jugendforschung haben ergeben, dass sich Online Freundeskreise mit den Freundeskreisen, die die Jugendlichen "offline" im realen Leben haben, überschneiden. Hier zeigt sich, dass Österreichs Jugendliche sehr offen für Online-Begegnungen sind: 48 % würden Freunde/innen, mit denen sie bislang nur Online Kontakt hatten, sogar persönlich treffen wollen. Allerdings, so Dr. Natalia Wächter vom Österreichischen Institut für Jugendforschung, ist davon auszugehen, dass Jugendliche einen guten Teil der Freundinnen und Freunde auf ihren sozialen Netzwerkseiten schon vor dem virtuellen Kontakt aus dem realen Leben gekannt haben. Gerade mittels sozialen Netzwerkseiten wird die Trennung zwischen virtuell und real zunehmend verwischt.

Das Internet hat einen festen Platz im sozialen Leben von Jugendlichen
Das Internet hat bereits einen festen Platz im Sozialleben der österreichischen Jugendlichen. Dies gilt besonders für jene Anwendungen, die das Kommunizieren mit Freunden und Freundinnen erleichtern oder neue Formen der Kommunikation ermöglichen. Gerade Plattformen für Soziales Netzwerken (z.B. Facebook oder MySpace) haben hier eine Vorreiterrolle inne. Sie erlauben etwa den Austausch von Kurznachrichten oder Fotos, die Gründung von Gruppen zu bestimmten Themen oder das Gestalten und Versenden von Einladungen zu Events wie Partys, Konzerten oder anderen Veranstaltungen. Der hohe Stellenwert, den Kommunikation mit Freunden/innen für Jugendliche hat, ist nichts Neues. Neu sind aber die Freiräume und Möglichkeiten, die den Jugendlichen heutzutage zur Verfügung stehen um mit ihren Freunden/innen in Kontakt zu treten.
Weitere Forschung an Online Jugend-Communities im Gange
Diese neuen Freiräume und wie Jugendliche diese nutzen wird nun weiter wissenschaftlich erforscht. Das Österreichische Institut für Jugendforschung führt im Auftrag der Stadt Wien eine Studie über die Internet- und Web 2.0-Nutzung von Jugendlichen in Wien durch, deren Ergebnisse im Herbst 2009 vorliegen werden.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Industrie
28.09.2020

Nach fast 20 Jahren wurde das schon etwas in die Jahre gekommene Design zeitgemäß überarbeitet und präsentiert sich mit klar strukturiertem Logo.

Markenartikel
28.09.2020

Ganz im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Nutricia Milupa wird ab Oktober ein Teil des Aptamil Portfolios in Bio-Qualität angeboten. Damit geht Nutricia Milupa auf den Wunsch ...

Die Wiener Tafel, mit 21 Jahren die älteste heimische Tafelorganisation, fungiert als Schnittstelle zwischen Lebensmittelspenden und bedürftigen Menschen. Darüber hinaus will man die unnötige Entsorgung genießbarer Lebensmittel in Privathaushalten durch Informationen und mehr Vertrauen in die eigenen Sinne bekämpfen.
Thema
28.09.2020

Am 29. September ist der 1. International Day of Awareness of Food Loss and Waste, den die UN ins Leben gerufen hat. Damit macht die UN verstärkt auf das Problem der Lebensmittelverschwendung ...

Das Land Oberösterreich und Spar setzen ein starkes Zeichen für ein „GewaltFREIES Leben“: Jakob Leitner, Geschäftsführer der Spar-Zentrale Marchtrenk, Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (Mitte), sowie Natascha Wimberger (l.), Marktleitung im Eurospar Passage City Center, und ihre Stellvertretung Rebecca Reischl (r.).
Thema
28.09.2020

„GewaltFREIES Leben – auch für Sie!“. So heißt die neue Informationskampagne des Landes Oberösterreich gemeinsam mit der Spar-Zentrale Marchtrenk. In über 250 Spar- und Eurospar-Märkten werden ...

Hofer-CEO Horst Leitner und Ventocom-Geschäftsführer Michael Krammer dürfen sich über die erste Million Kunden für ihre Marke HoT freuen.
Handel
25.09.2020

Seit mehr als fünf Jahren begeistert die Hofer Mobilfunk-Exklusivmarke HoT mit maßgeschneiderten Angeboten sowie dem Versprechen, niemals teurer, sondern nur günstiger oder besser zu werden und ...

Werbung