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Beim Jahrespressegespräch (v. l.): Herwig Gruber, Stefan Kastner, Christof Kastner, Rainer Neuwirth, Horst Moser und Andreas Blauensteiner

Kastner: Kräftiges Wachstum im Geschäftsjahr 2017

23.01.2018

Die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategien und der Erfolg im Onlinebereich haben den Umsatz der Kastner Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr kräftig angekurbelt. Mit einer Steigerung von 2,5 Prozent erzielte der Lebensmittelhändler einen Umsatz von über 217 Millionen Euro.

Das Geschäftsjahr 2017 ist für die Kastner Gruppe gut gelaufen. Lag der Gesamtumsatz 2016 bei 212,35 Mio. Euro, kann sich das Familienunternehmen 2017 über eine Steigerung von 2,5 Prozent auf 217,69 Mio. Euro freuen. Alle Geschäftsbereiche haben zugelegt, am stärksten aber der Kastner Einzelhandel. Mit myProduct.at, den Nah&Frisch-Eigenfilialen und dem Real-Markt Jennersdorf erwirtschaftete der Lebensmittelhändler 2017 einen Umsatz von 12,53 Mio. Euro und damit um 5,9 Prozent mehr als 2016.

Produkte aus unmittelbarer Umgebung

Der Nahversorger Nah&Frisch setzt seit Jahren verstärkt auf Regionalität. Nicht nur die Standorte sind in Kundennähe, auch das Sortiment hat einen stark regionalen Bezug. Dieses wurde nun deutlich erweitert und mit der Kennzeichnung „aus´m Dorf“ versehen, um die Herkunft der Produkte, die aus der unmittelbaren Umgebung des Standortes stammen, für Kunden noch transparenter zu machen. Zusätzlich zu „aus´m Dorf“ wurde auch das Logo „aus´m Land“ entwickelt, für Produkte, die ausschließlich aus Österreich kommen. Neue Wege geht man auch bei myProduct.at. Dort können Kunden neben Euro auch in den Kryptowährungen Bitcoin & Ether bezahlen. Die beiden Währungen ergänzen die bisherigen Zahlungsmethoden wie Kreditkarte, PayPal, Direktüberweisung oder auf Rechnung. „Damit gehen wir einen weiteren wichtigen und innovativen Schritt. Als Onlinehändler ist es uns besonders wichtig auch im Bereich der Zahlung Innovationsführer zu sein. Wir sehen großes Potenzial bei den Kryptowährungen und unsere Kunden können so einfach Bitcoins gegen regionale Produkte tauschen“, erklärt Rainer Neuwirth, Geschäftsführer der myProduct GmbH.

„Regional2Go“ kommt gut an

Während das Zahlen mit Bitcoins derzeit wohl mehr Servicecharakter hat, ist die Onlineshop-Kooperation mit Austrian Airlines sicherlich umsatzrelevant. Im Oktober 2016 startete der Onlineshop myaustrianproduct.com, wo Austrian Airlines-Passagiere und austrian.com-Besucher bequem per Mausklick zwischen ausgesuchten österreichischen Produkten wählen können. Zugeschickt wurden sie anfangs innerhalb Österreichs, nach Deutschland und auch nach China. Seit Mitte Februar 2017 ist eine EU-weite Lieferung möglich. Mit dem Konzept „Regional2Go“ wagte myProduct.at den Sprung von der virtuellen Welt in die reale Welt. An drei Tankstellenshops der Leikermoser Energiehandel GmbH bietet der Onlinehändler heimische Produkte an. Das Feedback der Kunden, so Markus Leikermoser, Geschäftsführer der Leikermoser Energiehandel GmbH, zeige, dass man den Zahn der Zeit getroffen hat. Deshalb sollen das Angebot in nächster Zukunft auf zehn weitere Tankstellen-Standorte ausgeweitet werden. (ar)

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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