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Um nominell 2,3 % steigt die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft der Österreicher 2014.

Kaufkraft der Österreicher knackt 20.000-Euro-Grenze

10.12.2013

Rund 20.450 Euro wird die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft der Österreicher im nächsten Jahr 2014 betragen, so die aktuelle Prognose von RegioData Research. Dies bedeutet ein nomineller Anstieg von rund 2,3% gegenüber 2013.

Österreich steht – im Schnitt betrachtet – nach wie vor an der Spitze der kaufkraftreichsten Länder Europas. So belegt das Land mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaufkraft von 19.578 Euro für das Jahr 2012 den siebenten Platz in Europa. Kaufkraftstärker sind nur noch die Luxemburger, die Schweizer sowie die nordischen Länder Norwegen, Großbritannien, Schweden und Dänemark. Auch für das laufende Jahr prognostiziert RegioData Research einen nominellen Kaufkraftanstieg von 2,1%. Damit würde die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft auf 19.989 Euro ansteigen. Auch inflationsbereinigt könnte dies ein leichtes Plus bedeuten, sollte die Jahresinflationsrate 2% nicht übersteigen.

Mit einem nominellen Plus von 2,3% kann man auch für 2014 rechnen. So soll im nächsten Jahr die durchschnittliche Kaufkraft der Österreicher erstmalig die 20.000-Euro-Grenze knacken. Freilich sagt dieser Wert nichts über die finanzielle Situation eines einzelnen aus. Ebenso muss berücksichtigt werden, dass zwar die durchschnittliche Kaufkraft langsam aber kontinuierlich steigt, jedoch der einzelhandelsrelevante Anteil davon immer geringer wird. Mit diesem Wert gehört jedoch Österreich nach wie vor zu den wohlhabendsten europäischen Ländern.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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