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Kaufkraft und Lebensstandard der Migranten

25.04.2012

Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Regiodata bestätigt hohe Kaufkraft der Migranten

Über 20 Milliarden Euro beträgt das Kaufkraftvolumen der Personen mit Migrationshintergrund in Österreich. Das geht aus einer Erhebung des Marktforschungsunternehmens RegioData für das Jahr 2010 hervor. Das entspricht in etwa der Kaufkraft des Bundeslandes Steiermark oder der doppelten Kaufkraft von Kärnten.

Mit etwa 19.300 Euro durchschnittlich pro Kopf und Jahr haben Migranten aus dem Raum EU/EWR/Schweiz die höchste Kaufkraft in Österreich. Weniger Kaufkraft haben türkische und ex-jugoslawische Migranten. Türkische Migranten verfügen durchschnittlich über 55 Prozent des Kaufkraftniveaus eines Österreichers. Ex-jugoslawische Migranten (ohne Slowenien) halten im Schnitt bei etwa 70 Prozent. Das Kaufkraftvolumen aller Personen mit Migrationshintergrund ist mit etwa 20 Milliarden Euro höher als das Nachfragepotential aller ausländischen Touristen. Dieses beziffert RegioData auf etwa 16 Milliarden Euro. Aus diesem Grund empfiehlt das Marktforschungsunternehmen eine stärkere Zielgruppensegmentierung in Hinblick auf Migranten.

Dabei solle eine gezieltere Ansprache dieser Konsumenten vor allem in Regionen mit einem hohen Einwanderungsanteil verwendet werden. Außerdem empfiehlt RegioData eine größere Produkt- und Leistungsvielfalt. Unterschiede bei Haushaltsausgaben und Konsumverhalten Für 2009/10 kann die Statistik Austria Angaben zu den monatlichen Haushaltsausgaben von ÖsterreicherInnen und im Ausland Geborenen machen. Im arithmetischen Mittel haben demnach 2009/10 in Österreich Geborene monatliche Haushaltsausgaben von 2.960 Euro getätigt. Bei in EU-Staaten Geborenen betrugen diese 2.620, bei in Nicht-EU-Staaten Geborenen 2.410 Euro.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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