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Kauflaune der österreichischen Verbraucher steigt

06.09.2017

Der gerade eben veröffentlichte Nielsen - Verbrauchervertrauensindex ist hierzulande auf 94 Punkte angestiegen. Und auch die Kauflaune der Österreicher legte zu.

Nielsen ist ein globalen Performance Management Unternehmen, das Informationen und Erkenntnisse zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern liefert. Das aktuelle Ergebnis des Nielson-Verbrauchervertrauensindex ist erfreulich, denn es ist in Österreich auf 94 Prozentpunkte angestiegen und liegt damit um 11 Punkte höher als letztes Jahr. Schon während der letzten Quartale hat es sich kontinuierlich verbessert.

Der Verbraucherindex bildet die Job Aussichten, die persönliche finanzielle Situation und die Bereitschaft der Österreicher Geld auszugeben ab, mit Blick auf die kommenden zwölf Monate und im europäischen Vergleich. Nach wie vor führen die Dänen mit 115 Punkten den Index an, gefolgt von der Türkei (107 Punkte).

Lust zu Kaufen steigt leicht

Zwar nur ein leichter Anstieg aber immerhin: 44 Prozent der Österreicher sind der Ansicht, dass die nächsten 12 Monate eine gute Zeit sind, um Dinge zu kaufen. Dieser Wert ist im Vergleich zu 2016 um zwei Prozent gestiegen. Der europäische Durchschnitt liegt bei 36 Prozent und damit um drei Prozentpunkte höher, als vergangenes Jahr.

Dass eine gute Verbraucherstimmung für ein besseres Konsumklima sorgt zeigt sich auch bei den Ausgaben für den Urlaub. 39 Prozent der Österreicher geben ihr Geld hauptsächlich dafür aus, nachdem die wesentlichen Lebenserhaltungskosten gedeckt sind. Am zweitliebsten wird hierzulande das Geld für neue Kleidung ausgegeben, oder es wird gespart (31 %). Diese Präferenzen unterscheiden sich zum EU-Durschnitt, wo Sparen (37%) vor Urlaub (36 %) oder neuer Kleidung (36 %) steht.

Dennoch sind die Europäer was ihre Job-Chancen anbelangt optimistischer, das Vertrauen in die Arbeitsmarktsituation hat sich um ganze 8 Prozent gesteigert. Das Ranking in diesem Bereich führen ebenfalls die Dänen an (68%). Davon ist Österrreich mit 47 Prozent, die ihre Job-Chancen positiv beurteilen, weit entfernt - trotzdem entspricht das fast jedem Zweiten.  (Quelle: Nielsen) 

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