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Kaugummi - Das zuckerfreie Plus

31.07.2003

Kaugummi ist ein typischer Impulsartikel. Das heißt: Die meisten Kunden greifen dann spontan zu, wenn sie das Produkt sehen. Deshalb wird Kaugummi am besten direkt an der Kasse plaziert, weil er so im Blickfeld aller Kunden steht.

Kaugummi verkauft sich an diesem günstigen Platz nahezu ganz von selbst. Wie gut die Umsätze ausfallen, hängt davon ab, welche Pflege das Sortiment erfährt. POS-Untersuchungen belegen: Ein geordnetes, sauberes und aufgeräumtes Kassenumfeld erhöht die Impulsbereitschaft nachweislich. Wrigley greift den Handelsbetrieben unter die Arme. Die für den LEH kostenlosen Wrigley-Verkaufsdisplays sind erprobt, platzsparend und für Käufer sowie POS-Personal sehr übersichtlich. Der größte Feind aller Impulsartikel ist eine Ausverkauftsituation. Rechtzeitig Ware nachbestellen und übersichtlich nachschlichten lautet also die Devise. Dann ist Kaugummi Garant für echte Zusatzerträge bei attraktiven Spannen.

Da viele Kunden für die ganze Familie einkaufen oder sich einen Vorrat anlegen, bevorzugen diese Mehrfachpackungen. Erfolg ist hier planbar: Mehrfachpackungen benötigen unbedingt einen eigenen Platz im Regal, wo sie für „Mehr-Umsätze“ bei geringem Raumbedarf garantieren.
Hoher Werbedruck, prominente Präsentationsflächen im lukrativen Kassenbereich sowie Zweitplazierungen sind verantwortlich dafür, daß der Zuwachs im Kaugummi-Markt weiter anhält. Eine Umsatzsteigerung von mehr als 10 Prozent im LEH deutet darauf hin, daß Händler und Hersteller ausgezeichnete Arbeit geleistet haben.

Der Kaugummi-Umsatzbeläuft sich im LEH derzeit auf rund 570 Millionen Schilling, was einem Plus von rund 10 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Nachdem Kaugummi aber praktisch überall im Verkauf steht, wird mit 294 Millionen Schilling ein zusätzlicher Umsatzanteil in Tankstellen, Kantinen, Gastronomiebetrieben und sogar Baumärkten getätigt. Berücksichtigt man auch diese Outlets, so schwingt sich der Gesamtmarkt auf respektable 864 Millionen Schilling.
Auf den ersten Blick betrachtet, scheint Kaugummi ein ganz einfacher Artikel zu sein. Doch für die Produktion braucht man ausgewählte Rohstoffe, aufwendige Laboreinrichtungen und teure Spezialmaschinen. Kaugummi wird aus fünf Hauptbestandteilen hergestellt: Kaugummibase, Zucker oder Süßstoffe, (Mais-)Sirup, Aromastoffe sowie Substanzen, welche die Kaumasse weich und geschmeidig machen. Die Base ist der eigentlich „Gummi“, auf der man kaut. Und die dem Kaugummi seine glatte , weiche Struktur verleiht. Während die Kaugummibase früher ausschließlich aus natürlichen Harzen hergestellt wurde, kommen heute zunehmend synthetische, also künstliche Stoffe zum Einsatz. Diese Stoffe bieten überzeugende Vorteile: länger anhaltender Geschmack und natürlich mehr Geschmeidigkeit.
Wie zeigt sich nun die Absatzsituation im Lebensmittelhandel im Detail? Der 570-Millionen-Umsatz unterteilt sich in den 494 Millionen Schilling starken Chewing-Gum-Markt (86 Prozent) und den 76 Millionen Schilling großen Bubble-Gum-Bereich.

• Der Anteil des zuckerhältigen Kaugummis beträgt im Erwachsenensegment nur mehr 17 Prozent und ist vermutlich weiterhin rückläufig. Die Verkäufe bei den zuckerfreien Kaugummissind um zuletzt 14 Prozent angestiegen, womit die „zuckerfreien“ mit 83 Prozent eine qualifizierte Mehrheit haben. Dabei fallen zwei Drittel des Konsums auf zuckerfreie Dragees, das restliche Drittel auf die klassischen Streifenprodukte.

• Das Umsatzverhältnis von Einzelpackung zu Mehrfachpackungen liegt schon seit Jahren bei einem Verhältnis zwei Drittel zu einem Drittel (zugunsten der kleineren Einheiten). Das unterstreicht einmal mehr den Impuls-Charakter dieses Produktes.
Um den Geschmack zu verfeinern und echten Kaugenuß zu gewährleisten braucht es Süßstoffe. Die boomenden zuckerfreien Produkte enthalten hochkonzentrierte, kalorienfreie Süßungsmittel (Aspartam, Sorbit, Mannit), die im Geschmack von Zucker praktisch nicht zu unterscheiden sind und weder Figur noch Zähne belasten.
Glyzerin und andere Pflanzenölprodukte werden als Weichmacher eingearbeitet, um die Vermischung der Zutaten in der Kaugummibasis zu erleichtern bzw. den Kaugummi (durch das Speichern der richtigen Feuchtigkeitsmenge) stets weich und elastisch zu halten.
Welchen Geschmack ein Kaugummi schlußendlich hat, hängt von den verwendeten Aromastoffen ab. Hier zeigt sich jedenfalls, daß die Verbraucher gerne auf neue Geschmackskompositionen ansprechen.

Beim beliebten und bekannten Spearmint handelt es sich beispielsweise um sorgfältig behandelte und destillierte Garten-Krauseminze; beim Doublemint ist es hingegen Pfefferminze. Die vielen neuen, innovativen Fruchtgeschmacksrichtungen werden von Profis in den Lebensmittel-Labors aus einer Mischung von naturidenten und synthetischen Aromastoffen zielgruppengenau und, wie die Umsätze zeigen, überaus erfolgreich zusammengestellt.
• Neben der führenden zuckerfreien Wrigley-Marke Orbit resultiert das Wachstum vor allem aus der zuckerfreien Marke Airwaves (11 Prozent Marktanteil).

• Aufbauend auf den Erfolg von „Airwaves Menthol & Eukalyptus“ wurde eine zweite interessante Geschmacksvariante, nämlich „Airwaves Honey & Lemon“ eingeführt, die beruhigend auf Hals und Rachen wirkt; zusätzlich sorgt Menthol für frischen Atem.
• Die Marke „Orbit“ hat sowohl für Erwachsene als auch für Kinder Neues zu bieten. Wrigley hat abermals treffsicher auf den Wellness- bzw. Gesundheitsfaktor gesetzt.

Der zuckerfreie Kinder-Kaugummi in den Geschmacksrichtungen Classic und Tropical enthält das von den Verbrauchern hochgeschätzte Kalzium (wichtig für Zähne und Knochen). Ergänzend wurde für das Erwachsenensegment „Orbit White Dragee“ auf den Markt gebracht. Beim Genuß von Tee oder Kaffee sowie durch das Rauchen können häßliche Zahnverfärbungen auftreten: „Orbit White Dragee“ hilft mit, das natürliche Weiß der Zähne zu erhalten; zusätzlich zum Zahnpflege-Nutzen.
„Orbit White“ wurde in der klassischen 10er Dragee Packung und in der attraktiven Flipbox eingeführt.

• Neben dem in Österreich einzigen zuckerfreien Kinder-Zahnpflege-Kaugummi (Orbit) bedient Wrigley’s mit Hubba Bubba unsere Youngster nach allen Regeln der Kunst.
Hier sorgt Hubba Bubba Cool Cola für eine Belebung des gesamten Bubble Gum-Sortiments, heißt es bei Wrigley nicht ganz ohne Stolz.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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