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Kinder werden laut Marketagent.com-Studie vor allem durch die Fernsehwerbung auf Kinderprodukte aufmerksam, der zweite Kick kommt dann durch die verschiedenen Beigaben der Kinderlebensmitteln.

Kleine Kunden stehen auf Kinderlebensmittel

02.06.2015

Marketagent.com bestätigt mit dem Kinderprodukte-Report den Verdacht: Bei mehr als der Hälfte der Kinder wird der Wunsch nach speziellen Kinderlebensmitteln durch Fernsehwerbung beeinflusst. Es wundert daher nicht, dass neun von zehn Müttern bereits Kinderprodukte gekauft haben.

Im März dieses Jahres befragte Marketagent.com rund 500 Mütter zwischen 20 und 55 Jahren zum Thema Kinderprodukte. Sogenannte Kinderprodukte sind Lebensmittel, die speziell für Kinder angeboten werden und entsprechend kindergerecht aussehen und fallweise mit Beigaben wie beispielsweise Sticker, Spielfiguren etc. bestückt sind. Marketagent.com hat über 50 solcher Kinderlebensmittel hinsichtlich Bekanntheit und Wahrnehmung untersucht. Zusätzlich wurden die Einstellung zu Kinderprodukten und der Einfluss auf die Kinder aus Sicht der Mütter mit Kindern zwischen 3-12 Jahren eruiert.

Kindergerechte Verpackungen wirke
„Dass Werbung wirkt, ist bereits bekannt, vor allem bei Kindern“, analysiert Dominique Ertl, Studienleiterin von Marketagent.com, die Ergebnisse der aktuellen Studie.  Mehr als die Hälfte der Kinder (55,9 %) wird durch Werbebotschaften zu Kinderprodukten über das Fernsehen beeinflusst. Jedes zweite Kind kann Beigaben von Produkten wie z.B. Spielen, Sticker, Figuren etc. (49,2 %) und auffälligen Verpackungen wie z.B. Comicfiguren, buntem Design etc. (48,9 %) nicht widerstehen. Auch Freunde in der Schule oder im Kindergarten haben für 47,6 Prozent Einfluss darauf, welche Ware im Einkaufswagen landet. Vor allem die Wiedererkennung von Marke und Logo spielen bei 41,0 Prozent eine Rolle beim Lebensmitteleinkauf. Bei etwa ebenso vielen (40,6 %) hat die Produktplatzierung im Geschäft in Kinderhöhe einen Einfluss auf den Kauf von Kinderprodukten. Ein Drittel (31,4 %) ist von der ansprechenden Form des Produktes z.B. als Tier etc. beeinflusst. Und der Schriftzug „Für Kids/Kinder“ ist für jedes fünfte Kind (19,4 %) Anlass beim jeweiligen Produkt zuzugreifen, zumindest aus der Perspektive der Mütter.

Danone Fruchtzwerge haben Nase vorne
Ganz oben in der Hitliste der bereits gekauften Kinderprodukte stehen „Danone Fruchtzwerge“ (78,1 %) und „Knabber Nossi“ (76,9 %). Dahinter folgen „Dreh und Trink“ (68,9 %), „Dr. Oetker Paula Pudding“ (62,8 %) und „Capri-Sonne“ (62,1 %). Erfasst wurde außerdem die Image-Wahrnehmung der Kinderlebensmittel aus Sicht der Mütter. Als sympathischste Anbieter im Kinderprodukt-Segment werden „Sonnentor Bio-Bengelchen“ (Top-Box-Wert „sehr sympathisch“: 36,8 %) und „Ja! Natürlich Bunte Suppennudeln in Zahlenform“ (34,3 %) wahrgenommen. Bei der Tradition stehen die Kinderprodukte „Manner Biskotten für Kinder“ (Top-Box-Wert „sehr traditionsreich“: 39,7 %) und „Dreh und Trink“ (39,6 %) an erster Stelle.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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v.l.n.r.: Prim. Univ. Prof. Dr. Karl Zwiauer, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde, Universitätsklinikum St. Pölten (AT), RA Mag. Jakob Hütthaler-Brandauer, Kanzlei Hütthaler-Brandauer, Wien; Prof. Dr. Walter Mihatsch, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin, Helios Klinikum, Pforzheim (D); Prof. Dr. Bernd Stahl, Leiter der Nutricia-Muttermilchforschung und der Analytik und Associate Professor of Glycobiology am Department of Pharmaceutical Science an der Universität Utrecht (NL); Dr.
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