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Kommentar

29.08.2002


Dass die neue Gewerbeordnung kein großer Wurf ist, darüber herrscht weitgehend Einigkeit...

Angebot und Nachfrage
Dass die neue Gewerbeordnung kein großer Wurf ist, darüber herrscht weitgehend Einigkeit. Weitere Novellen werden folgen, die gesellschaftlichen Entwicklungen sind eben nicht aufzuhalten.

Ein ehernes Gesetz der Wirtschaft ist jenes von Angebot und Nachfrage. Um dieses zu überprüfen, muss man nicht erst nach Schweden reisen, wo etwa der Möbelriese Ikea bereits 60 Prozent seiner Umsätze an den Wochenenden macht; auch nicht nach Osteuropa, wo die 7-Tage-Woche im Handel längst Wirklichkeit ist.

Haben Sie schon einmal versucht, an einem Samstag bei der SCS vor den Toren Wiens einen Parkplatz zu bekommen? Auch an Sommerwochenenden ist dort der Andrang ähnlich groß wie auf der Donauinsel. Verständlich, wenn man bedenkt, dass werktags immer mehr Menschen immer weniger Zeit finden, auch nur das Notwendigste zu besorgen.

Warum boomen wohl Tankstellen-Shops? Sicher nicht, weil sie so preisgünstig sind. Vielen Berufstätigen, die dieser Tage wenigstens die Zusammenfassung der Fußball-Weltmeisterschafts-Spiele um zehn Uhr abends bei einem kühlen Bier genießen wollen, aber nicht vorgesorgt haben, bleibt nichts anderes übrig, als zum Einkaufen die nächste Tankstelle anzusteuern.

Kürzlich am schönen Wörthersee eine neue Einsicht: Wie hinlänglich bekannt, gibt es in Tourismusorten bezüglich der Öffnungszeiten eine Ausnahmeregelung. Und wer, glauben Sie, macht davon Gebrauch? Mitte Juni waren in Krumpendorf trotz Prachtwetters kaum Touristen auszumachen. Doch während Gastronomen und Hoteliers über die kurze Saison klagten, erfreute sich der örtliche Billa an einem 30°C- Sonntag einer schier unglaublichen Frequenz.

„Jo, weil gonz Klogenfurt do is!“, erklärte eine nette Dame an der Kassa. Wie auch immer. Für die Interpretation sorgt schon die Marktforschung.
Max Pohl

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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