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Kommentar

05.09.2002


Ohne Jammern und Raunzen können die Österreicher wohl schwer leben...

Angebot und Nachfrage
Ohne Jammern und Raunzen – wie auch kürzlich eine Werbung bestätigt - können die Österreicher wohl schwer leben: Meistens kommen unsere Politiker zum Handkuss, manchmal ist es auch die heutige Generation der internationalen Wirtschaftsbosse, die mit für das Ozonloch verantwortlich sind, aber meistens bleibt das Raunzen im Lande. Jüngste Entwicklung: der Euro. Er wurde beschimpft, wo es nur ging und war der „Buhmann“ der Nation.

Die Argumente und Aussagen wurden nicht überprüft, sondern nahtlos und gedankenverloren von „Raunzer zu Raunzer“ weitergegeben. Hauptsache „jemand“ oder „etwas“ ist Schuld an der immensen Verteurerung unseres Lebens.

Vor kurzem folgte die Überraschung: Eine im Juli veröffentlichte Studie des europäischen Dachverbandes der Konsumenten (Beuc) in Brüssel - verweisend auf die Informationen des österreichischen VKI - vermeldet Preiserhöhungen bis zu 20 Prozent. Endlich sahen sich die österreichischen Konsumenten bestätigt, endlich sagt jemand die Wahrheit - eine Studie kann nicht lügen - kann sie doch. Da hierzulande Studien und Aussagen von Experten ungeprüft übernommen werden, könnte sich der Handel und die Industrie, in diesem Fall auch die Gastronomie, den Mund fusslig reden und ohne Erfolg beteuern, nicht mit den Preisen um 20 Prozent in die Höhe gegangen zu sein.

Allerdings scheint es doch einige kluge Köpfe zu geben, dienicht an alle Studien-Aussagen glauben. Kurz und gut: Die Euro-Studie des europäischen Dachverbandes der Konsumenten enthält einen gravierenden Übersetzungsfehler der Brüssler Organisation. Bei den gemeldeten Prozentsätzen handelte es sich nicht um die Preiserhöhungen, sondern um eine Beschwerdebilanz. Schon mal überlegt, dass man so Unternehmenszweige kaputt machen kann?

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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