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Kommentar

16.10.2002
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Sie halten gerade die Ausgabe zur Verleihung des Goldenen Merkurs in der Hand. Und Sie fragen sich vielleicht manchmal: „Wer sind denn diese ausgezeichneten Kaufleute des Jahres überhaupt?“ oder „Was habe ich mit ihnen konkret zu tun?“

Zum einen handelt es sich dabei um Menschen, die ihr Leben dem „Kaufmann sein“ verschrieben haben. Es ist nicht immer ein Honiglecken, jeden Morgen zwischen fünf und sechs Uhr aufzustehen, um das Geschäft für die Kunden des kommenden Tages vorzubereiten. Und es gehört auch viel Mut dazu zu entscheiden, welche Ware man in sein Sortiment aufnimmt, um einerseits den Konsumenten so weit wie möglich zu befriedigen. Auf der anderen Seite gehört ein enormes wirtschaftliches Bewusstsein dazu, um nicht mit „Ladenhütern“ auf die Nase zu fallen.

Sie wundern sich möglicherweise auch hie und da über die Größe der Verkaufsfläche der prämierten Kaufmänner und -frauen. Doch: Es zählt nicht ausschließlich die Verkaufsfläche, was zählt, ist der Erfolg – und der kann auch im kleinen Rahmen kommen. Hinter dem Kaufmann steht meistens eine Familie, für die es auch nicht immer einfach ist, den Alltag mitzutragen. Es geht hier nicht lediglich um die körperliche Arbeit, aber zeigen Sie mir einen Kaufmann, der irgendwann geistig komplett abschaltet und in seinem kärglichen Urlaub nicht an sein Geschäft denkt. Urlaub dient sogar sehr häufig der Weiterbildung und weniger der Entspannung.

Ein Problem stellt sich auch immer mehr mit der Frage der Nachfolge: Für wen mache ich denn das eigentlich? Wer wird mein Lebensmittelgeschäft übernehmen? Da sind Sorgen über die Listung eines neuen Produktes mitunter zweitrangig. Was wäre Österreich jedoch ohne die rund 3.850 selbstständigen Kaufleute, die unser Land mit ihrem Einsatz vor Ort bereichern?

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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