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Kommentar

28.11.2002
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Das Klima in Tirol ist nicht nur wetterbedingt etwas schärfer als im Osten Österreichs. Der typische Tiroler ist oft auch in seinen Aussagen gegenüber Autoritäten oder Beamten ewtas mutiger als der Rest Österreichs. Das haben wir festgestellt und zwar mit großer Freude. Gerade in der „Wahlkampf-Zeit“ sieht man Aktivitäten solcher Art besonders gerne.
In unserem Tirol-Special über drei erfolgreiche Kaufleute aus dem „Land der Berge“ sind wir auf Ehrlichkeit und Mut bei Aussgaen über den eigenen Beruf und dessen Umfeld gestoßen. Dinge, die sich vielleicht kaum jemand so offen aufzeigen traut, kamen hier zum Vorschein.
Da geht es um Konkurrenz, um ausgesprochene Dispute mit Mitbewerbern, aber auch um Kritik an der Interessensvertretung.
Diese Kaufleute sagen sich los vom bekannten „Kuschelkurs“, und bringen die wahren Probleme aufs Tapé. Dazu gehört wahrlich Mut, denn in den heutigen Tagen seine Meinung zu sagen ist nicht immer bequem. Doch letzlich kommt man nur so weiter.
Mut zeigen auch drei Unternehmer, die im Bereich Bio richtige Supermärkte eröffnen wollen - und das zu einer Zeit, wo einerseits das Label „Bio“ schwer unter Beschuss steht und zum anderen die Handels-Multis ihre „Bio-Linien“ stark forcieren. Damit wankt nicht nur der Grund-Preis für Bauern, sondern die Gratwanderung des Bio-Images zwischen Massenware und Glaubwürdigkeit ist ebenfalls nicht wegzudenken. Sie sehen allerdings im Bio-
Bereich eine große Bedeutung für die Zukunft. Mit Engagement und trotzdem wirtschaftlichem Denken an die Thematik heranzugehen, das ist die Herausforderung.
Vielleicht stimmt es ja sogar: Die Renaissance des Kaufmanns basiert auf seiner Selbstständigkeit, die er sich jahrelang durch Einschüchterung untergraben ließ.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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