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Kommentar

12.12.2002
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Wer kennt das nicht? Wahlen rufen die besten Menschen und die schönsten Versprechen hervor. Ist der Gang zur Urne vollbracht, wird manchmal aus Dr. Jekyll ein Mister Hyde. Jetzt dürfen wir hoffen, dass aus der neuen Regierung das Beste für den Lebensmittelhandel hervorgeht.
Rufen wir uns noch mal die Antworten auf die Fragen ins Gedächtnis, die wir Ende Oktober den Parteien rund um Handel gestellt haben. Die Aussagen der nun stimmstärksten ÖVP. Beispiel Ladenöffnungszeiten: „Die derzeitige Ladenöffnungszeitenregelung wird von den meisten Unternehmen als ausreichend angesehen. Die Ausdehnung des Öffnungszeitenrahmens auf 72 Stunden soll ausschließlich nach Maßgabe der regionalen Gegebenheiten auf Basis einer Verordnung des Landeshauptmannes möglich sein. Eine Erweiterung der Öffnungszeiten auf Sonn- und Feiertage über die bisherigen Ausnahmen hinaus wird abgelehnt“.
Oder: zusätzliche Anreize für die Aufnahme und Ausbildung von Lehrlingen sind erforderlich. Durch Förderungsmaßnahmen sollen nicht nur bestehende Lehrlingsprojekte unterstützt, sondern weitere für mittelständische Unternehmen des Lebensmittelhandels geschaffen werden“.
Aber auch die Logistiker unter Ihnen sind in Bezug auf Road Pricing angesprochen: „Die verordneten Tarife benachteiligen unter Berücksichtigung der Doppelmauten vor allem Betriebe aus dem Westen, die beispielsweise in den Großraum Wien liefern. Um diese Nachteile auszugleichen, sind Kompensationensmaßnahmen notwendig, wie etwa die Absenkung der KFZ-Steuer auf das EU-Mindestmaß sowie die Einführung eine ÖKO-Bonus für schadstoffarme LKW.“
Wir sollten diese Statements wirklich im Kopf behalten, sagen sie doch einiges über die Zukunft aus. Ob die Maßnahmen allerdings durchgeführt werden, steht noch in den Sternen, genauso wie zur Zeit noch jene Partei, die mit der ÖVP in den Regierungs-Ring steigen möchte.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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