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Kommentar

18.09.2003
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Umwälzungen betrieblicher Natur werden sichtbar: Eine Sudie der Deutschen Handelskammer vergleicht die Wirtschaftsstandorte Österreich und Deutschland. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen. In Wien müssten zahlreiche Traditionsunternehmen schließen. Andere Standorte in Österreich sind aber sehr attraktiv für deutsche, dänische und Schweizer Investoren. Durch die „deutsche“ Krise spürt Österreich gegenwärtig ein deutlich höheres Interesse deutscher Investoren.

Die Zahl der deutschen Unternehmen, mit denen die österreichische Betriebs-ansiedlungsagentur ABA in konkreten Verhandlungen steht, stieg seit September 2002 von 64 auf 84. Dies entspricht einem Anstieg von 30 %. Die Zahl der Erstanfragen von deutschen Unternehmen lag im Gesamtjahr 2002 bei 310. Im Juni 2003 lag die Zahl der Interessenten bereits bei 561, das enstpricht einem Anstieg von 81 %, über die sich sogar der Wirtschaftsminister freut. Bartenstein dazu: „Im laufenden Jahr sind bereits 850 Betriebsgründungen für deutsche Unternehmen erfolgreich durchgeführt worden“.

Deutsche Unternehmen haben bis Ende 2002 insgesamt 18,8 Mrd. Euro in Österreich investiert und bilden mit einem Prozentanteil von 48 der gesamten ausländischen Direktinvestitionen den größten Investor Österreichs – umgekehrt ist Deutschland mit einem Investitionsvolumen von knapp 6,2 Mrd. Euro das wichtigste Zielland österreichischer Investitionen.
Der Hintergrund zu dieser Aussage: So schlecht sind die EU-Länder rund um uns wohl auch nicht auf uns zu sprechen, Deutschland bringt zusätzlich den Vorteil der gemeinsamen Sprache mit. Der Ausverkauf Österreichs wird meiner Meinung nach zu heftig dargestellt, durch eine wirtschaftliche Reformdynamik hierzulande bieten wir als einziges EU-Land für die Zukunft einen hohen Anreiz.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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