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Kommentar

13.11.2003
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Allgemein bekannt ist in der Branche, dass der Gesamtumsatz des Lebensmittelhandels inklusive der beiden Hard-Diskonter im vergangenen Jahr rückläufig war. Die Ursachenforschung führt unter anderem Preisverfall, Preiskämpfe und das Verschwinden von kleinen Outlets als Gründe an.

Einen wesentlichen Punkt möchte ich hier herausstreichen: Die Produktivität. Denn sie ist ein wichtiger Eckpfeiler, um erfolgreiche Gegenmaßnahmen zur derzeitigen Entwicklung zu treffen. Der österreichische Lebensmitteleinzelhandel setzt pro Kalenderjahr im Schnitt 4.876 Euro pro m2 Verkaufsfläche um. Das bedeutet einen Rückgang vom Vorjahreswert von 4.929 Euro um satte 1,1 % (Regio Plan Studie Oktober 2003).
Senkt man die Preise, so muss eine höhere Stückzahl verkauft werden. Das ist nicht sehr einfach, wenn die Zahl der Kunden nicht steigt. Fazit: Wie bringe ich mehr Kunden ins Geschäft? Die Beantwortung dieser Frage könnte lauten: Durch Erlebniseinkauf mit allen Annehmlichkeiten, die sich ein Kunde nur vorstellen kann. Solche Überlegungen und tatsächliche Umsetzungen sind nicht gratis. Geld in die Hand zu nehmen bedeutet Überwindung, keine Frage. Und persönliche Motivation, dem Kunden Freundlichkeit und Kompetenz unerschrocken entgegen zu bringen ebenfalls. Doch die positiven Beispiele geben der Strategie recht: Es ist nicht der einzige Stein der Weisen, Waren zu einem „unwiderstehlich niedrigen Preis“ in die Regale zu „pfeffern“. Die jüngsten Eröffnungen aller Handelsorganisationen beweisen, dass es auch anders geht – und bringen den Käufer ins Haus. Angepasste Preise gepaart mit schöner Präsentation, das ist langfristig die Devise für höhere Produktivität.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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