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Kommentar

10.12.2003
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Im österreichischen Handel heißt es in den nächsten Wochen: warm anziehen. Erwarten Sie die Minus-temperaturen allerdings nicht am Außenthermometer, sondern in der Kassa. Die Erwartungen bezüglich des Weihnachtsgeschäftes sind nach einer neuen Umfrage alles andere als rosig.
Das Linzer Marktforschungsinstitut market hat Mitte Oktober 400 Österreicher zu ihren Einkaufsplänen befragt. Herausgekommen ist, dass jeder dritte Österreicher weniger als im Vorjahr ausgeben will. 57 % wollen gleich viel ausgeben wie letztes Jahr. Am ehesten sitzt das Geld noch bei den unter 29-Jährigen locker.
Bei den geplanten Weihnachtsgeschenken liegen Bekleidung und Schuhe (53 % Nennungen), vor Spielsachen (49 %) und Parfüm/Kosmetik (40 %). Im Vergleich zu den Vorjahren stark aufgeholt haben Einkaufsgutscheine (45 %). Grund genug, um zu seufzen: Denn der Konsument hat offenbar die Nase voll.
Gesättigt und berauscht von vorweihnachtlichen Marketingaktivitäten, die bereits Mitte November eingesetzt haben und etwa den Wiener Rathausplatz in eine Klangwolke hüllen – oder sind das doch eher die klingelnden Registrierkassen der Punschstände?
Frustriert ist der Konsument über die ewigen Versprechen der Regierung, etwas FÜR den Steuerzahler tun zu wollen. Mit dem Ergebnis, dass nichts passiert ist. Für die ungewisse Zukunft, in die der Steuerzahler jetzt blickt, muss er sein Geld sparen.
Eines muss man den Politikern der Vereinigten Staaten lassen: Sie machen nicht die Wirtschaft schlecht, wenn sie die Regierung kritisieren wollen. Denn in den USA hat die Wirtschaft einen anderen Stellenwert und ist nicht Spielball kleinkarierter parteipolitischer Interessen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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