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Kommentar

18.02.2004
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
„Das einzige, was uns trennt ist die gemeinsame Sprache“, beschreibt ein netter Sager den Unterschied zwischen Österreichern und Deutschen. Mir fallen auf Anhieb noch einige andere Unterscheidungsmerkmale ein, wie etwa Kulinarik, Arbeitsweise, aber auch Konsumverhalten.

Letzteres wurde untersucht und brachte folgende Ergebnisse: Zwei Drittel der Bevölkerung treffen ihre Einkaufsentscheidungen aus Markenbewusstsein. Nur ein Drittel orientiert sich am Preis. In dieser Bevölkerungsgruppe spielt der Preis die tragende Rolle bei der Einkaufsentscheidung. In erster Linie landen bei dieser Zielgruppe „No-Name-Produkte“, also Handelsmarken, bevorzugt in den Einkaufswagen.
Dies sind die Ergebnisse der Zielgruppenbefragung, die TNS Emnid mit SevenOne Media monatlich in Deutschland durchführt.
Bei der aktuellen Zielgruppenbeschreibung lassen sich drei homogene Käufertypen mit jeweils eigenständiger Grundhaltung identifizieren. Bei den „Prestigeorientierten Markenkäufern“ (35 %), bei denen Männer und Jüngere von 14 bis 29 Jahren deutlich überrepräsentiert sind, spielen Image und soziales Ansehen eine große Bedeutung, daher Marken. „Loyale Markenkäufer“ (30 %) zeichnen sich ebenfalls durch ein hohes Markenbewusstsein aus. Im Gegensatz zu den prestigeorientierten Markenkäufern handelt es sich jedoch vor allem um ältere Personen mit hoher Bildung.
Die „Preisorientierten Käufer“ (35 %) achten beim Einkauf besonders auf den Geldbeutel: günstig einkaufen und den Preis herunterhandeln. Hier wohnt die Handelsmarke.
Wenn das die Zukunft des Verkaufsverhaltens auch hierzulande ist, warum besteht dann Panik, dass Handelsmarken die Marken überholen? Oder ist diese Panik ein Verkaufsargument geworden?

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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