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Kommentar

28.01.2011


Rufe nach dem Kadi: Die Beteiligung der Rewe an Adeg könnte immer noch wackeln.<BR><BR>von Wolfgang Friedrich

Angebot und Nachfrage
Alle Jahre wieder stellt der Markenartikelverband die Fantasie der Plakatsprayer auf eine neue Talentprobe. Denn speziell in Wien werden die „Achten Sie auf die Marke“-Plakate oft so übersprayt, dass die Aussage ins Gegenteil verkehrt wird. Auch wird bezweifelt, ob der Konsument zwischen „Markenartikel-Marke“ und Eigenmarke des Handels einen Unterschied erkennt, was den jeweiligen Stellenwert als „Marke“ betrifft.

Die Handelsgruppe Pfeiffer in Traun setzt hingegen Taten. Pfeiffers – etwas aufgeplustert „Markenschutzabkommen“ genanntes – Bekenntnis zu Markenartikeln wurde bewusst als Gegenposition zu Discount und dem Boom der Eigenmarken ins Leben gerufen.
„Wir wollen damit zeigen, dass wir als Markenartikler unseren Weg weiter gehen wollen und die Industrie unterstützen“, erklärt mir Georg Pfeiffer. Durch alle Vertriebsschienen zieht sich dieses Bekenntnis, aber vor allem im Einzelhandel (Nah&Frisch, Unimarkt) sticht es besonders hervor. Das Markenschutzabkommen soll der Markenartikelindustrie signalisieren, dass ihre Marken erwünscht sind.
Die Handelsgruppe bietet neben prominenten Platzierungen der Produkte auch eine Werbeplattform an. Dennoch: Regalflächen haben auch die Trauner nicht zu verschenken. Dazu Pfeiffer: „Für unsere Kunden muss der höhere Preis für den Markenartikel gerechtfertigt sein.“ Für Produkte, die hier in Beweisnotstand geraten (z. B. Trittbrettfahrer eines Trends) soll dieses Bekenntnis Pfeiffers durch entsprechende Einkaufskonditionen bei den Jahresgesprächen belohnt werden.
Natürlich führt Pfeiffer auch Eigenmarken von Markant. Die sollen jedoch lediglich das Angebot komplettieren. Ein echtes Kontrasprogramm mit Folgewirkung.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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