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Kommentar

28.01.2011
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Na, wenn das unsere Marketingprofis der Zukunft werden – dann können wir uns auf etwas gefasst machen. Sie denken jetzt sicher im ersten Moment, ich möchte mich über etwas beschweren, aber ganz im Gegenteil:

Wir können uns gefasst machen auf eine starke und wissenshungrige Generation. Das sage ich allerdings mit Respekt und nicht mit Furcht; und das kam so: Als stille Beobachterin der Projektergebnisse rund um ein Seminar der Abteilung Handel und Marketing auf der Wirtschaftsuniversität gemeinsam mit Nestlé Ceralien ist mir regelrecht der Mund offen gestanden. Meine Erwartungen über die Ergebnisse waren durchschnittlich. Die Projekte waren jedoch mehr als das: Sie waren gut druchstrukturiert, inhaltlich perfekt und rhetorisch spitzenmäßig vorgetragen. An diesen im Schnitt 22-Jährigen kann sich manch Refernten-Guru ein Beispiel nehmen. Und das Schönste an der Sache: Im Rahmen der Präsentationen entstanden Diskussionen, die selbst Leute, die seit vielen Jahren erfolgreich im Marketing tätig sind, zum Nachdenken brachten. Der Grund ist einfach: Die Studenten sind unvoreingenommen einem Produkt oder einer Handelsorganisation gegenüber.

Sie stellen vieles in Frage, aber nicht der Frage wegen und um interessiert zu wirken, sondern weil sie interessiert sind! Zum Beispiel sehen sie die Dinge unvoreingenommen und hinterfragen den Sinn: Ein Kaufmann wurde im Interview auf seine chaotische Regalbestückung und sein umsatzvernichtendes Schlichten aufmerksam gemacht. Auf die Antwort: „Des war immer so und geht nicht anders“ haben die Studenten versucht ihm zu erklären, warum Regalschlichtung das Um und Auf ist. Aber wir wissen: Gut Ding braucht Weile.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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